(Stand: 1. Mai 2018)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
herzlich Willkommen auf meiner Website, auf der Sie sich über Neuigkeiten und Aktivitäten aus meiner kompositorischen Arbeit informieren können.


Durch Anklicken der farbig unterlegten Werktitel gelangen Sie zu einigen Notenbeispielen!

 

Neueres aus der „Werkstatt“:

„DISPUT“ für Horn und Klavier 0p.88 (2017). Spieldauer: 5 1/2′

„WORTLOS SINGEND…“. Klanggedichte für Orchester op.75b (2012/17). Spieldauer: 35′

„BEKENNTNISSPLITTER“ für Sopran und Violoncello mit Gedichten von Irena Wachendorff op.89 (2017). Spieldauer: 5′
Uraufgeführt am 9. Juli 2017 in Berlin-Schöneberg durch Irene Kurka, Sopran und Burkart Zeller, Violoncello.

„BALLADE“ für Violine solo op.90 (2017). Spieldauer: 6′

„FERNE NÄHE“. Requiem für Streichorchester op.91 (2017/18)
Spieldauer: 14′
Uraufführung am 14. September 2018 in Stuttgart (Liederhalle). Stuttgarter Kammerorchester unter der Leitung von Matthias Foremny

„WIND SKETCHES“. Quintett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott op.92 (2018). Spieldauer: 10′

„FEUERTANZ“-Video: https://www.youtube.com/watch?v=_bdpuwFO7Pw
Liene Dobicina & Zane Jurevica, Flöte; Zane Rubesa, Klavier („Trio Metamorfoze“, Lettland)

 

 

Neuerscheinungen 2017:

Falls nicht anders angegeben sind alle auf dieser Seite genannten Werke verlegt bei Boosey & Hawkes / Bote & Bock (Berlin)

„BEGEGNUNG“. Rheinische Bagatelle für Klavier op.85 (2016)
Erschienen im Rahmen des internationalen Kompositionsprojekts „250 piano pieces for BEETHOVEN“ der Pianistin Susanne Kessel.
Verlag: Editions Musica Ferrum, London
Vol.3 der Sammlung

„NIRGENDLAND“. Sieben Lieder auf Gedichte von Mascha Kaléko für Mezzosopran und Klavier op.87 (2016)

Martin Christoph Redel:
„Hommage à György Ligeti.
Einflüsse Ligeti’scher Kompositionstechniken und Klanglichkeiten auf meine Komposition ‘Les Adieux’”
in
„György Ligeti. Aspekte seines Werks und seiner Persönlichkeit“.
Schriftenreihe der Hochschule für Musik Saar, Band 7. Röhrig Universitätsverlag GmbH St. Ingbert.

 

 

Redel-Werke als Wettbewerbsrepertoire

Beim 10. Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ 2018 in Graz standen folgende Vokalkompositionen von mir in den Repertoirelisten:

  • ERTRÄUMT. Gesänge auf Texte von Irena Wachendorff für Mezzosopran/Alt und Klavier op.60 (2006) *
  • DREI ECKELS-LIEDER für Mezzosopran/Alt und Klavier op.72 (2011) *
  • NIRGENDLAND. Sieben Lieder auf Gedichte von Mascha Kaléko für Mezzosopran/Alt und Klavier op.87 (2016)
  • WAS ES IST. Lyrisches Traumbuch auf zwölf Gedichte von Erich Fried für Bass-Bariton und Klavier op.54 (2001) *
  • WAS ES IST. Lyrisches Traumbuch auf zwölf Gedichte von Erich Fried für Tenor und Klavier op.54 (2001) *

*  Diese Werke waren ebenfalls in der Liedrepertoireliste des Deutschen Musikwettbewerbs 2018 (9.-13. März, Augustinum Bonn) zu finden.


 

IM RÜCKSPIEGEL

Uraufführungskalender des Monats

MAI

06.05.1971 Hannover

Noch während meiner Studienzeit bei Isang Yun an der Musikhochschule Hannover entstanden im Auftrag des Kestner-Museums Hannover die RELIEFS FÜR KAMMERENSEMBLE op. 14 (1970).
Die Uraufführung spielte das Ensemble für Neue Musik der Hochschule Hannover unter der Leitung von Harald Weiß.

Weitere Aufführungen erfolgten in Gütersloh (Ensemble Horizonte) und Detmold (ein Ensemble aus Hochschulprofessoren).

„Redel geht seinen Weg bewusst abseits vom avantgardistischen Zeitstrom. Er strebt nach musikalischer Verinnerlichung, lässt Übersicht über den strukturellen Einzelheiten und formalen Gesichtspunkten seiner Komposition walten und hält eine feine Balance in seinem von Harfe und dezenten Schlagzeugwirkungen grundierten Instrumentarium.“
(Hannoversche Allgemeine Zeitung)

 

07.05.1991 Heilbronn

RONDANCE FÜR KLAVIER UND STREICHER op. 39 (1989) entstand im Auftrag des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn anlässlich dessen 25jährigen Jubiläums. Jörg Faerber dirigierte und den Solopart spielte Rudolf Buchbinder.

Weitere Aufführungen in
Berlin (Kammer Sinfonia Berlin, Leitung Gernot Schulz. Solist: Holger Groschopp
Detmold (Detmolder Kammerorchester, Leitung Eckhard Fischer. Solistin: Silke-Thora Matthies)

„Redels Klavierkonzert, ein knapp gehaltenes Stück, stellt Soloinstrument und Streicher kontrastierend gegenüber. Rezitativischer Gestus und kurze Aktionen überwiegen. Der Streichersatz ist vielfach aufgesplittert, während dem Klavier nicht selten Unisono-Passagen zugeteilt sind. Tiefes Streichergemurmel und hohe Klaviereinwürfe bestimmen an etlichen Stellen das Klangbild. Redels Werk ist verständlich, bildet auch für den gegenüber neuer Musik nicht aufgeschlossenen Hörer kein unüberwindliches Hindernis.“
(Heilbronner Stimme)

                                                       

09.05.1991 Freiburg/Brsg.

Die IMPROMPTUS FÜR FLÖTE(N) SOLO op. 41 (1990) schrieb ich für den Flötisten und Komponisten Frank Michael, der sie dann auch in Freiburg uraufführte.
Weitere Aufführungen in Detmold, Bielefeld, Marburg, Wrolaw

„Drei kurze Stücke, die durch scharfe Kontraste in Dynamik und Tonhöhe eine gewaltige Expressivität ausstrahlen“. (Badische Zeitung)                                                   

 

09.05.2009 Detmold                                                                                                                      

Mit Blick auf die Wiedereröffnung des renovierten Konzertsaales der Hochschule für Musik Detmold komponierte ich ARCHIPEL. Klanginseln für Orgel, Marimbaphon, Schlagzeuggruppen und Orchester op. 64 (2007/08). Ausführende waren das Hochschulorchester unter der Leitung von Karl-Heinz Bloemeke. Die Soloparts spielten Gerhard Weinberger (Orgel), Ruven Ruppik (Marimbaphon). Die 3 Schlagzeuggruppen – repräsentiert durch je einen Spieler – waren mit Charly Cheng, Yongwoon Cho und Ju Won Jeong besetzt.

Da mit der Wiedereröffnung des Konzertsaales auch die Wellenfeldsynthese als neuer Bestandteil des Raumes vorgestellt wurde, bezog auch ich in meiner Komposition Raumeffekte in soweit mit ein, als die drei Schlagzeuggruppen im Konzertsaal verteilt positioniert standen, was natürlich die Koordination zwischen Orchester, Solisten und Schlagzeuggruppen sowohl optisch als auch akustisch zu einer Herausforderung für alle Beteiligten werden ließ.

„Die vielschichtige Komposition, die es einmal mehr versteht, lebendige Bilder im Kopf der Hörer entstehen zu lassen, bot den Schlagzeugern Gelegenheit, ihr bravouröses Können unter Beweis zu stellen. Prof. Gerhard Weinberger war an der Orgel zu hören. (…) Durch die Platzierung der Schlagzeuger hinter den letzten Zuschauerreihen machte Redel den Saal und seine Akustik zum Teil der Komposition.“ (Lippische Landeszeitung)

 

10.05.2007 Darmstadt

Bei dem Zyklus „ERTRÄUMT“ FÜR MEZZOSOPRAN UND KLAVIER op. 60 (2006) auf Texte von Irena Wachendorff handelt es sich um eine Art Liebeslieder, in denen das lyrische Ich immer wieder Fragen, Feststellungen und Hoffnungen an ein imaginäres Gegenüber formuliert.
Die Uraufführungsinterpreten waren Elisabeth Schmock, Mezzosopran und Björn Lehmann, Klavier.Weitere Aufführungen (ganz oder teilweise) erfolgten in

Frankfurt (Schmock/Lehmann)
Detmold (Gerhild Romberger/Miroslav Kroupa;  Krenare Gashi/Elena Marejewa)
Remagen (Gerhild Romberger/Sofiya Kagan)

Das Werk liegt auch als Ausgabe für Sopran vor und wurde darüber hinaus vom Komponisten in eine Version für Mezzosopran und Kammerorchester gebracht, welche durch Gerhild Romberger und das Detmolder Kammerorchester unter der Leitung von Eckhard Fischer im Juli 2007 in Detmold zur Uraufführung gelangte.

Der Liederzyklus „Erträumt“ war 2018 sowohl beim „Deutschen Musikwettbewerb“  als auch dem Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ in Graz in der Repertoireliste.

 

11.05.2012 Halberstadt

“LACRIMAE” Due Lamenti for violin and orchestra op. 52/1a (1999/2002) ist eine Komposition, die sich aus zwei kleineren, eigenständigen Kompositionen zusammensetzt, welche in der Erstfassung die Besetzung Violine und Klavier hatten: “Omaggio” (1999) und “Reflections on ‘Ground Zero’ (2002). Da die “Thematik” des ersten Stückes Bezug auf Italien nimmt, die des zweiten hingegen auf die USA entstand ein zweisprachiger Untertitel: Due Lamenti for violin and orchestra op. 52/1a (1999/2002).
Während das “Ommagio” bereits im Jahre 2000 durch den Widmungsträger Thomas Christian und das Budapest Chamber Symphony Orchestra unter der Leitung von Roberto Zarpellon in Schladming/Österreich uraufgeführt wurde, erklangen in Halberstadt erstmals beide Kompositionsteile. Interpretiert wurde das Werk von der jungen Geigerin Vera-Katharina Schmidt und dem Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters Halberstadt unter der Leitung von MD Johannes Rieger.            

 

13.05.2003 Wien

Auf Anregung von Thomas Quasthoff schrieb ich im Jahre 2001 WAS ES IST“. Lyrisches Traumbuch auf Gedichte von Erich Fried für Bariton* und Klavier op. 54. Die Uraufführung durch Thomas Quasthoff und Justus Zeyen fand im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins statt.

Weitere Aufführungen durch Ulrich Schütte (Bassbariton) und Jürgen Glauss (Klavier) in Bad Neuenahr, Düsseldorf, Paris, Remagen, Wuppertal.

Auswahlen aus dem Zyklus in
Gütersloh (Kevin Dickmann / Peter Kreutz)
Detmold (Hong Kyu Shin / Hwa Su Park) und (Knut Krüger / Sumi Lee) und (Jae Seung Yu / Sumi Lee)

Beim Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ gehört der Zyklus „Was es ist“ seit 2012 zur Repertoireliste. 

* Das Werk liegt auch als Ausgabe für Tenor vor.

 

15.05.1982 Pforzheim

Im Auftrag des Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim entstand 1981 der TRAUMTANZ FÜR SCHLAGZEUG UND STREICHER op. 30. Diese Komposition entwickelte sich nach der Uraufführung durch das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim unter der Leitung von Bernhard Güller und mir selbst als Schlagzeugsolisten zu meiner bislang erfolgreichsten Komposition: bis zum Jahr 2017 erlebte sie 98 öffentliche Aufführungen, 3 Rundfunkproduktionen (SDR, BR, WDR) sowie 3 Einspielungen als LP oder CD.

Von den vielen Solisten seien nur genannt Cornelia Monske, Babette Haag, Hermann Gschwendtner, Peter Sadlo, Tobias Liebezeit, Marcus Linke, Stefan Blum. Aufführungen in Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Mongolei, Estland und Irland.

Das Staatstheater Nürnberg integrierte die Komposition (mit dem Solisten Michael Kiedaisch) in einen Ballettabend.

Im Jahre 1983 erstellte ich eine Fassung des Werkes für Schlagzeug und Orgel.

„Redels interessante, sensible und im Grunde genommen eingängige Komposition wird sicherlich noch die Fachwelt beschäftigen. Wir meinen, dass es in jedem Fall Verdienst des Komponisten bleibt, hier einmal dem Schlagwerk eine fast liebenswerte Funktion zugeschrieben zu haben, eine musikalische Umsetzung des Traumgeschehens, das sich in relativ kurz bemessenem Zeitraum von zartester Verzauberung bis zur dynamischen Vergegenwärtigung des Alptraums vollzieht. Wie dann die diversen Schlagwerkstimmen von den Zimbeln über Vibraphon, Xylophon, Becken, Triangel, Gong und Tempelblocks bis zu den Bongos, Tom-Toms und Trommeln von den Streichern aufgenommen und kommentiert werden, das ist meisterhaft gemacht und offenbart zugleich geistige Tiefe und künstlerische Spannbreite des Ausdrucks.“
(Pforzheimer Kurier)
 

„Hier erklang ein interessantes, reizvolles Stück neuer Musik in ebenso anregender, fesselnder Interpretation. Redel ist selbst Schlagzeuger, und diese Erfahrung merkt man seinem 15-Minuten-Schlagstück an: da wirkt nichts verspielt, nichts effektsüchtig, nichts nur lärmend. Imponierend hingegen die Korrespondenz zwischen Schlagzeug und Streichorchester, wo jede musikalische Geste, jede Klangfarbe, jeder Impuls Entsprechungen, Reaktionen, Antworten erfahren. Dabei wird selbst der Titel ‚Traumtanz’ plausibel. Und sowohl Traum als Tanz erhalten eine vielfältige musikalische Ausdeutung als zarter, unruhiger oder gar Alptraum bzw. als ritueller oder auch ekstatischer Tanz.“
(Union Leipzig)

 

16.05.2000 Dresden

Das Lied „DIE SCHRITTE“ für Sopran und Klavier auf ein Gedicht von Albrecht Goes schrieb ich im Jahr 1992 anlässlich des 18. Geburtstages meiner Tochter Sabine Monika.

Die Uraufführung gestalteten im Rahmen eines Portraitkonzertes die Studierenden der Dresdner Musikhochschule Annett Frenzel (Sopran) und Sebastian Stuhlemmer (Klavier).

           

 

22.05.1973 Schwetzingen

Die KAMMERSINFONIE II  FÜR KLEINES ORCHESTER  op. 17 (1972) entstand im  Auftrag des Süddeutschen Rundfunks Stuttgart mit Blick auf die Schwetzinger Festspiele 1973, in deren Rahmen das Württembergische Kammerorchester Heilbronn unter der Leitung von Jörg Färber die Komposition erstmals spielte.

Weitere Aufführungen folgten in
Bochum (Bochumer Symphoniker / Othmar M.F. Mága)
Braunschweig (Staatstheater-Orchester / Heinz Zeebe)
Weikersheim und Zagreb (Kammerorchester der Jeunesses Musicales Nordrhein-Westfalen / Karl-Heinz Bloemeke

„Redel besitzt einen sehr feinen Klangsinn, der das ganze Werk prägt: ausgehörte Kombinationen von Intervallen und Instrumentalfarben überzeugen in jeder Phase.
Statische Klangebenen weiß er zu beleben – durch das Auffächern einer beibehaltenen Fläche ebenso wie durch Weiterschreiten in neue Regionen und Kombinationen. Lyrisches, wie es der erste Satz vorstellte, findet man heute nicht oft in solch zwangloser Weite und unter Vermeidung des penetranten Allerwelts-Vokabulars; Witz, kecker Witz erwachte im verblüffend kurzen ‚Il più presto possibile“.
(Mannheimer Morgen / Tagblatt Heidelberg)                                  

 

23.05.1980 Cuxhaven

Für ein Konzert des “Ensemble Kontraste” in der Cuxhavener “Galerie Artica” schrieb ich ROUNDS FOR PERCUSSION SOLO op. 28 (1979) und spielte sie dort selbst auch erstmals. Der Titel verweist einerseits auf die formale Gestaltung des Stückes, das durch wiederkehrende Elemente ein wenig an ein Rondo erinnern könnte. Andererseits ist das Schlagzeuginstrumentarium so aufzubauen, dass sich der Spieler zu Beginn und Ende des Stückes wieder an derselben Stelle befindet und zwischenzeitlich im Instrumentenzirkel eine Runde macht.

Im Laufe der Jahre wurde das Werk an verschiedensten Orten und von vielen Schlagzeugern aufgeführt, darunter Peter Sadlo, Markus Hauke, Adrian Wepfer, Michael Ort, Altfried-Maria Sicking, Ryszard Pusz, Thomas Waldner.

“Sehr anspruchsvoll auch Martin Christoph Redels ‘Rounds’: zunächst nur vom Wechsel Klingender Instrumente zu Fellinstrumenten lebend, bekamen die ‘Runden’ mehr und mehr Eigenleben und griffen ineinander über. Eine Komposition, die in ihrer Spontaneität und Präzision überzeugend durch den Solisten Markus Hauke interpretiert wurde.”
(Main-Post Würzburg)                                                

 “Die ‘Rounds’ sind reizvoll mit ihrer subtilen Vermittlung von bestimmter und unbestimmter Tonhöhe, von trockenem und halligem Klang.”
(Neue Zeitschrift für Musik)

 

29.05.2007 Vila Real / Portugal

Als mich im Jahre 2006 die Anfrage der Jungen Kammerphilharmonie Nordrhein-Westfalen nach einem neuen Stück erreichte, war György Ligeti gerade gestorben. So entstand die Idee, eine Gedenkkomposition für den von mir sehr verehrten Komponisten zu schreiben und es entstand LES ADIEUX –  Hommage à György Ligeti für Steicher op.61.

Nach einer Rundfunk- und CD-Produktion für den WDR (unter der Leitung von Christian Fitzner) ging die Junge Kammerphilharmonie NRW mit dem Dirigenten Fernando Eldoro auf eine Portugal-Torunee und spielte das Werke außer in Vila Real auch noch in Figueira-da-Foz, Aveiro, Coimbra, Maia, Palácio de Queluz sowie in der Deutschen Schule und im Goethe-Institut in Lissabon.   

Weitere Aufführungen:
Brauweiler/Abtei (STREAMS Festival Orchester, Leitung Christoph Maria Wagner)
Köthen (MDR Sinfonieorchester, Leitung Christian Fitzner)
Detmold (Detmolder Kammerorchester, Leitung Alfredo Perl)
Stuttgart (Stuttgarter Kammerorchester, Leitung Matthias Foremny)
Weimar (Jenaer Philharmonie, Leitung Markus L. Frank)
Leipzig (Sinfonieorchester der Hochschule für Musik Leipzig, Leitung Matthias Foremny)
Meiningen (Meininger Hofkapelle, Leitung Philippe Bach)

„Den Detmolder Kompositionsprofessor mag mancher im Publikum vor diesem Konzert nicht gekannt haben. Nach Redels Stück ‚Les Adieux – Hommage à György Ligeti’ entpuppt sich dies als grobes Versäumnis. Beethoven ist im Stück versteckt, Zwölftontechnik und von György Ligeti selbst nicht nur viel Klangflächen-Mechanik, sondern auch Anklänge an die gegeneinander tickenden 100 Metronome in dessen ‚Poème Symphonique’.“
(Stuttgarter Nachrichten)
 

„…so entfaltet Martin Christoph Redel in seiner ‚Hommage à György Ligeti’ für Streichorchester Klangfelder, in denen zwar hier und da Melodisches aufblitzt, die ihre Spannung aber vor allem daraus gewinnen, dass sie den Streicherkorpus auf interessante Weise ausdehnen. Eigentlich ungewöhnliche Spielformen, wie ein gewisses Flattern der Bögen oder das Klopfen auf die Decke des Instrumentes, fügen sich dabei höchst organisch in ein Geschehen, das Redels Verehrung für den 2006 verstorbenen ungarischen Kollegen in seinem musikalischen Nachruf dank einer besonders empfindsamen Darstellung durch das Kammerorchester sehr schön hörbar machte.“
(Lippische Landeszeitung)
                   

  

30.05.2000 Crotone / Italien (Festival dell’Aurora)

Das OMAGGIO per violino e pianoforte op. 52a (1999) entstand im Gedenken an die Geigerin Magdalena Kupf (die Ehefrau des Geigers Thomas Christian). Bei einem Autounfall kam sie 1999 ums Leben.

Das Werk ist Thomas Christian gewidmet, der es beim Festival dell’Aurora gemeinsam mit dem Pianisten Clive Britton erstmals aufführte. Die musikalisierbaren Buchstaben des Namens “Magdalena” bilden die Grundstruktur für das gesamte Stück.     

Die Komposition liegt auch in einer Fassung für Violine und Orchester vor (siehe oben unter “LACRIMAE”)

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