(Stand: 4. März 2019)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
herzlich Willkommen auf meiner Website, auf der Sie sich über Neuigkeiten und Aktivitäten aus meiner kompositorischen Arbeit informieren können.
Für Ihr Interesse danke ich Ihnen herzlich!


Durch Anklicken der farbig unterlegten Werktitel gelangen Sie zu einigen Notenbeispielen!

Aktuell:

Beim 20. Internationalen Kompositionswettbewerb der Via nova e.V. in Weimar wurde meine Komposition DISPUT für Horn und Orchester op.88a
für das Preisträgerkonzert am 28. April 2019 in Weimar nominiert.
Ausführende:
Jörg Brückner, Horn. Jenaer Philharmonie unter Leitung von GMD Markus L. Frank.

 

Neueres aus der „Werkstatt“ 2018/19:

„FERNE NÄHE“. Requiem für Streichorchester op.91 (2017/18) Spieldauer: 14′
Uraufgeführt am 13. September 2018 in Homburg/Saar durch das Stuttgarter Kammerorchester unter Leitung von Matthias Foremny

„WIND SKETCHES“. Quintett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott op.92 (2018). Spieldauer: 10′

Erik Saties „SPORTS ET DIVERTISSEMENT (1914)“. Eine kompositorische Interpretation für Ensemble und Sprecher (ad lib.) (2019)

 

Uraufführungen der Spielzeit 2018/19

„F E R N E   N Ä H E“. Requiem für Streichorchester op.91 (2017/18)
13. September 2018 Homburg a.d. Saar (Kulturzentrum Saalbau)
Stuttgarter Kammerorchester, Leitung Matthias Foremny
Wiederholung am 14. September in Stuttgart (Liederhalle, Mozartsaal)

„D I S P U T“ für Horn und Klavier op.88 (2017)
11. Oktober 2018 Berlin (Krönungskutschersaal)
Lisa Erchinger, Horn; Ikuko Odai, Klavier

„N I R G E N D L A N D“. Sieben Lieder auf Gedichte von Mascha Kaléko für Mezzosopran und Klavier op.87 (2016)
09. November 2018 Hamburg, Tschaikowsky-Saal
Nicole Pieper, Mezzosopran; Olena Kushpler, Klavier

„WORTLOS SINGEND…“ Klanggedichte für Orchester op.75b (2012/17).
18. Januar 2019 Leipzig (Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy, großer Saal)
Orchester der Hochschule für Musik Leipzig, Leitung Matthias Foremny

„DISPUT“ für Horn und Orchester op.88a (2017/18)
28. April 2019 Weimar (Weimarer Frühjahrstage für Neue Musik)
Jörg Brückner, Horn. Jenaer Philharmonie, Leitung Markus L. Frank

Neuerscheinungen 2018:

Falls nicht anders angegeben sind alle auf dieser Seite genannten Werke verlegt bei Boosey & Hawkes / Bote & Bock (Berlin)

„IM ANFANG“. Geistliche Musik für Mezzosopran, Flöte, Harfe und Orgel op.83 (2015)
Kompositionsauftrag der Stiftung St. Matthäus, Berlin
Uraufgeführt am 25. Dezember 2015  in der St. Matthäuskirche Berlin.
Heike Peetz, Mezzosopran
Klaus Schöpp, Flöte
Katharina Hanstedt, Harfe
Lothar Knappe, Orgel.
ISMN 979-0-2025-3455-7
ISBN 978-3-7931-4152-5 Im Anfang

Als Bearbeitung erschien:
„SECHS LYRISCHE STÜCKE“ von Edvard Grieg
für Klarinette und Klavier arrangiert von Martin Christoph Redel
1. Volksweise op.38/2
2. Elegie op.38/6
3. Vöglein op.43/4
4. Notturno op.54/4
5. Salon op. 65/4
6. Zug der Zwerge op.54/3.
„Uraufführung“ am 13. November 2017 in Winnenden (Schloss)
Wolfgang Meyer, Klarinette
Markus Hadulla, Klavier
ISMN 979-0-2025-3513-4
ISBN 978-3-7931-4210-2

 

Redel-Werke als Wettbewerbsrepertoire 2018

Beim 10. Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ 2018 in Graz standen folgende Vokalkompositionen von mir in den Repertoirelisten:

  • ERTRÄUMT. Gesänge auf Texte von Irena Wachendorff für Mezzosopran/Alt und Klavier op.60 (2006) *
  • DREI ECKELS-LIEDER für Mezzosopran/Alt und Klavier op.72 (2011) *
  • NIRGENDLAND. Sieben Lieder auf Gedichte von Mascha Kaléko für Mezzosopran/Alt und Klavier op.87 (2016)
  • WAS ES IST. Lyrisches Traumbuch auf zwölf Gedichte von Erich Fried für Bass-Bariton und Klavier op.54 (2001) *
  • WAS ES IST. Lyrisches Traumbuch auf zwölf Gedichte von Erich Fried für Tenor und Klavier op.54 (2001) *

*  Diese Werke waren ebenfalls in der Liedrepertoireliste des Deutschen Musikwettbewerbs 2018 (9.-13. März, Augustinum Bonn) zu finden.


 

Klassische Kammermusikbesetzungen im Redel – Sound: 

KLAVIERTRIOS

Trio  für Klavier, Violine und Violoncello (in einem Satz) op. 19 (1973) 10‘
Uraufführung: 7. November  1974 Münster (Detmolder Trio: Alan Speer, Klavier; Eva Dörnenburg, Violine; Ina Schlüter, Violoncello)

Schattenlinien. Fantasie für Violine, Violoncello und Klavier op. 53 (2000/2001)  16‘
Uraufführung: 16. Dezember 2001 Dortmund (Trio Jean Paul: Ulf Schneider, Violine; Martin Löhr, Violoncello; Eckart Heiligers, Klavier)  

STREICHQUARTETTE

Streichquartett I  op. 7 (1967)  15‘
Uraufführung: 19. Juli 1968 Detmold. (Heinrich Hörlein & Fenneken Franken, Violine; Adelheid Souchay, Viola; Walter Keller, Violoncello)

Streichquartett II op. 25 (1977) 17-18‘
Uraufführung: 6. August 1978 Hitzacker (Ensemble classique, Köln: Winfried Rüssmann & Koenraad Ellegiers, Violine; Hartmut Frank, Viola;
Claus Kühr, Violoncello)

Zueignung für Streichquartett op.73 (2011) #  4’15’’

Uraufführung:  15.September 2012 Weikersheim.
Lerchen-Quartett (Kathrin Scheungraber und Lisa Klotz, Violine; Hanna Breuer, Viola; Sophie Scheungraber, Violoncello)

Chiffren  einer „bergigen“ Tonfolge für Streichquartett (2013)
Uraufführung: 04. November 2013 Weikersheim
Aris Quartett (Anna Kahtarina Wildermuth und Noémi Zipperling, Violine; Caspar Vinzenz, Viola; Lukas Sieber, Violoncello)

„Zwischen Wunde und Schmerz“. Streichquartett III mit Sopran op.86 (2016)  15’
Texte: Najet Adouani
Uraufführung: 6. Oktober 2017 Hamburg (Miralles-Saal)
(Frauke-Maria Thalacker, Sopran; Arsen Zorayan & Ivanna Ilina-Frolikov, Violine; Lucas Schwengebecher, Viola; Clovis Michon, Violoncello)

 

QUINTETTE

Quintett für Klarinette, 2 Violinen, Viola und Violoncello op. 38 (1988)  15-16‘
Uraufführung: 11. Dezember 1988 Berlin (Philharmonie). Scharoun Ensemble:
(Peter Geisler, Klarinette; Alessandro Cappone und Armin Brunner, Violine; Brett Dean, Viola; Richard Duven, Violoncello)

Espressioni für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Klavier op. 29 (1980)  19‘
Uraufführung: 14. März 1982 Kopenhagen (Hansjörg Schellenberger, Oboe; Karl Leister, Klarinette; Gerd Seifert, Horn;
Günter Piesk, Fagott; David Levine, Klavier)

Wind Sketches. Quintett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott op.92 (2018)   10’

 

IM RÜCKSPIEGEL

Uraufführungskalender des Monats

MÄRZ

03.03.1985 Berlin

Die BAGATELLEN FÜR DREI VIOLONCELLI op. 33 (1983) schrieb ich für Wolfgang Boettcher, der sie mit seinen Schülern Hinrik Schupelius und Sebastian Maas anlässlich eines amnesty-international-Konzertes in der Kaiser-Friedrich-Gedächtnis-Kirche erstmals interpretierte. In den folgenden Jahrzehnten spielte er das Stück immer wieder, sei es mit Teilnehmern seiner Meisterkurse oder auch so namhaft gewordenen eigenen Schülern wie Ansgar Schneider oder Wen-Sinn Yang, mit denen zusammen er die Komposition auch für das Label telos music records auf CD einspielte. Eine weitere CD-Produktion des Werkes erschien beim Label ANA Records. Es spielt das Gürzenich Cello Trio: Franziska Leube, Juliane Lopper und Georg Heimbach.

Aufführungen in Berlin, Detmold, Frankfurt, Gartow, Halle/Westf., Mechernich, Schwendi, Weilburg.

„Redel ist es gelungen, mit einem klaren Konzept handwerklicher Arbeit eine überzeugende Komposition von starker Aussagekraft zu schaffen. Eine in vielfacher Hinsicht bedeutende Bereicherung der Literatur für mehrere Celli.“ (DAS ORCHESTER) 

 

VOR 30 JAHREN!!!

06.03.1988 Mexico City

Bei den ZWEI ELEGIEN FÜR FLÖTE UND STREICHQUARTETT op. 37 (1987) handelt es sich um die Umarbeitung zweier Sätze aus anderen Kompositionen:

Die erste Elegie ist eine Bearbeitung des ersten Satzes aus meiner „Kammersinfonie II op.17“ für kleines Orchester. Die zweite Elegie ist eine Umsetzung des zweiten Satzes aus den „Espressioni für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Klavier op.29“ (siehe nachfolgenden Uraufführungstermin). Dem Wunsch meines Vaters nach einer kleinen Komposition für Flöte und Streichquartett konnte ich kurzfristig nur durch Bearbeitungen entsprechen.
Die erste Aufführung des kleinen Stückes spielten Kurt Redel, Flöte; Roman Revueltas u. Dobroslava Kubak, Violine; Javier Montiel, Viola; Bozena Slawinska, Violoncello.

 

14.03.1982 Kopenhagen

Die ESPRESSIONI FÜR OBOE, KLARINETTE, HORN, FAGOTT UND KLAVIER op. 29 (1980) entstanden auf Wunsch von Dieter Klöcker für das „Consortium Classicum“, um einen Programmkontrast zwischen den gleich besetzten Quintetten von Mozart und Beethoven zu haben. Die Uraufführung erfolgte dann allerdings im Rahmen einer Skandinavien-Tournee der Solobläser der Berliner Philharmoniker:  Hansjörg Schellenberger, Oboe; Karl Leister, Klarinette; Gerd Seifert, Horn und Günter Piesk, Fagott. Den Klavierpart führte der viel zu früh verstorbene David Levine aus. 

Weitere Aufführungen in Åhus, Amsterdam, Berlin, Detmold, Düsseldorf, Gartow, Halle/Westf., Helsinki, Köln, Malmö, Münster, Oslo, Santander, Tampere, Trondheim, Turku, Witten.

Ausführende waren (u.a.) Mitglieder des Aulos-Quintetts Stuttgart, Consortium Classicum, Ensemble Kontraste Detmold.

Rundfunkproduktionen liegen vor beim Sveriges Radio Studio Göteborg (Berliner Bläsersolisten + Levine) sowie beim WDR Köln und dem HR Frankfurt (Consortium Classicum).

„…leuchten in diesem Opus die kompositorischen Ideale der Verständlichkeit und der sensiblen Behandlung der Instrumente durch. Tragender Orientierungspunkt wird dabei immer wieder der gekonnt variierte Gegensatz von Tasteninstrument und Bläsern, indem etwa das Klavier einen lyrischen Dialog der anderen stört und damit die Musik verändert, weitertreibt oder durch pochendes Repetieren eines Tones oder Klanges Spannungen erzeugt. Dabei strahlen die ‚Espressioni’ gleichzeitig eine freudvolle Gelassenheit aus, die die Schönheit dieser Musik noch plastischer heraushebt.“ (Lippische Landeszeitung Detmold)

 

22.03.1991 Hannover

PAS DE TROIS FÜR DREI SCHLAGZEUGER op. 40 (1990) wurde vom Tri-Percussionsensemble (Günter Kamp, Thomas Keemss und Günther Peppel) in Auftrag gegeben und beim 3. Deutschen Percussion-Symposium uraufgeführt.

Weitere Aufführungen in Bayreuth, Breslau, Detmold, Dilsberg, Santiago/Chile, Stuttgart.

Redel scheut sich nicht, dem Drummertrio hochdifferenzierte Anschlagstechniken für triviale Modelle – lateinamerikanische und afrikanische Patterns entdeckt der geübte Zuhörer -, denen er mit Verfremdung an die Substanz will, in die Schlegel zu schreiben. Die Sätze ‚Parade’, ‚Nocturne’ und ‚…Tristress’ erzählen jeder für sich eine eigene Geschichte.“ (Stuttgarter Zeitung)