(Stand: 1. Dezember 2017)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
herzlich Willkommen auf meiner Website, auf der Sie sich über Neuigkeiten und Aktivitäten aus meiner kompositorischen Arbeit informieren können.


Durch Anklicken der farbig unterlegten Werktitel gelangen Sie zu einigen Notenbeispielen!

 

Neues aus der „Werkstatt“:

„DISPUT“ für Horn und Klavier 0p.88 (2017). Spieldauer: 5 1/2 Minuten.

„WORTLOS SINGEND…“. Klanggedichte für Orchester op.75b (2012/17)

„BEKENNTNISSPLITTER“ für Sopran und Violoncello mit Gedichten von Irena Wachendorff op.89 (2017)
Uraufgeführt am 9. Juli 2017 in Berlin-Schöneberg durch Irene Kurka, Sopran und Burkart Zeller, Violoncello.

„BALLADE“ für Violine solo op.90 (2017)

Neuerscheinungen 2017:

Falls nicht anders angegeben sind alle auf dieser Seite genannten Werke verlegt bei Boosey & Hawkes / Bote & Bock (Berlin)

 

„BEGEGNUNG“. Rheinische Bagatelle für Klavier op.85 (2016)
Erschienen im Rahmen des internationalen Kompositionsprojekts „250 piano pieces for BEETHOVEN“ der Pianistin Susanne Kessel.
Verlag: Editions Musica Ferrum, London
Vol.3 der Sammlung

„NIRGENDLAND“. Sieben Lieder auf Gedichte von Mascha Kaléko für Mezzosopran und Klavier op.87 (2016)

Martin Christoph Redel:
„Hommage à György Ligeti.
Einflüsse Ligeti’scher Kompositionstechniken und Klanglichkeiten auf meine Komposition ‘Les Adieux’”
in
„György Ligeti. Aspekte seines Werks und seiner Persönlichkeit“.
Schriftenreihe der Hochschule für Musik Saar, Band 7. Röhrig Universitätsverlag GmbH St. Ingbert.

 

 

Redel-Werke als Wettbewerbsrepertoire

Beim Internationalen Flötenwettbewerb „Friedrich Kuhlau“ 2017 in Uelzen/Deutschland ist der FEUERTANZ für zwei Flöten und Klavier op.69 (2010) Pflichtstück im 2. von 3 Durchgängen.

Beim 10. Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ 2018 in Graz stehen folgende Vokalkompositionen von mir in den Repertoirelisten:

  • ERTRÄUMT. Gesänge auf Texte von Irena Wachendorff für Mezzosopran/Alt und Klavier op.60 (2006) *
  • DREI ECKELS-LIEDER für Mezzosopran/Alt und Klavier op.72 (2011) *
  • NIRGENDLAND. Sieben Lieder auf Gedichte von Mascha Kaléko für Mezzosopran/Alt und Klavier op.87 (2016)
  • WAS ES IST. Lyrisches Traumbuch auf zwölf Gedichte von Erich Fried für Bass-Bariton und Klavier op.54 (2001) *
  • WAS ES IST. Lyrisches Traumbuch auf zwölf Gedichte von Erich Fried für Tenor und Klavier op.54 (2001) *

*  Diese Werke sind ebenfalls in der Liedrepertoireliste des Deutschen Musikwettbewerbs 2018 zu finden


 

IM RÜCKSPIEGEL

Uraufführungskalender des Monats

DEZEMBER

 

11.12.1988 Berlin

Anlässlich des 150jährigen Bestehens des Musikverlages Bote & Bock schrieb ich in dessen Auftrag mein QUINTETT FÜR KLARINETTE, 2 VIOLINEN, VIOLA UND VIOLONCELLO op. 38, das vom Scharoun-Ensemble Berlin im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie uraufgeführt wurde. Die Ausführenden waren: Peter Geisler (Klarinette), Alessandro Cappone und Armin Brunner (Violine), Brett Dean (Viola) und Richard Duven (Violoncello).

Weitere Aufführungen in Detmold, Dresden, Münster, Weikersheim und Seoul.

„Martin Christoph Redel greift in immer neuen Kontrastierungen eines schwermütig-zerrissenen Themenmaterials auf Verarbeitungsformen der klassischen Sonate zurück. Hier fesselten vor allem dicht verzweigte, in intensiver Tonschönheit wiedergegebene Streicherlinien“.
(Der Tagesspiegel, Berlin) 

„Redel bietet im ersten Satz ‚Scena I’ ein regelrechtes Obertonkonzert. Streicherflageoletts im Pianissimo erklangen mal in markanten Sekundreibungen, mal zart gehaucht. Wirkungsvoll auch die Klarinette, die in der folgenden ‚Sonata’ dunkel über den Pizzicati des Streichquartetts tanzt.“ (Münstersche Zeitung)

 

12.12.2013 Niestetal-Sandershausen

Nachdem mein Vater, der Flötist und Dirigent Kurt Redel am 12. Februar 2013 verstorben war, schrieb ich im Gedenken an ihn einen kleine NACH-RUF für Flöte allein (2013). Dabei gestaltete ich das kleine Stück so, dass es sich aus einem Motiv entwickelt, welches die Buchstaben des Namens Redel musikalisiert: R(e)EDEL(a) ergibt die Tonfolge d-e-d-e-a.
Die erste öffentliche Aufführung des kleine Werkes spielte Frank Michael.

Inzwischen folgten Aufführungen in Linz und Eisenstadt durch Helmut Trawöger (einem Schüler meines Vaters)

 

16.12.2001 Dortmund

Für das Trio Jean Paul komponierte ich 2000/01 die SCHATTENLINIEN – Fantasie für Violine, Violoncello und Klavier op. 53 welches die Widmungsträger (Eckart Heiligers, Klavier; Ulf Schneider, Violine und Martin Löhr, Violoncello) auch noch in Aschaffenburg, Korbach und Erbach spielten und für den WDR produzierten. Konzertmitschnitte gab es beim DeutschlandRadio sowie dem Hessischen Rundfunk. SCHATTENLINIEN ist mein 2. Klaviertrio.
Eine weitere Aufführung fand 2010 in Colorado Springs mit Susan Grace (Klavier), Jeri Jorgensen (Violine) und Katharine Knight (Violoncello) statt.

„Das dreiteilige Werk beginnt, nach markanten Klavierimpulsen, mit einem ruhigen Abschnitt. Flageolett-Töne erzeugen eine fast unwirkliche, schwebende Stimmung – unwirklich und nicht greifbar wie ein Schatten. Der Mittelteil lebt hingegen von starken Kontrasten in Dynamik und Tonhöhe, hier scheint der Gegensatz Licht/Schatten thematisiert zu werden. Vermitteln die beiden ersten Teile den Eindruck von Zerrissenheit, gewinnt im letzten Teil das Melos die Überhand.“ (WAZ Westdeutsche Allgemeine)

„Das Stück fordert viel. Mächtige Klangsteigerungen, exzentrische Klavierbrillanz, rhythmischer Drive, reich genutzte Instrumentalfarben, feines ‚Zerflattern’ des Klangs und stringente Entwicklung prägen das einsätzige Werk.
(Westfälische Rundschau).

 

20.12.2003 Osaka/Japan

“LACRIMAE” – Due Lamenti for violin and piano op. 52/1 (1999/2002) ist eine Komposition, die sich aus zwei kleineren, eigenständigen Kompositionen zusammensetzt: “Omaggio” (1999) und “Reflections on ‘Ground Zero’” (2002).

Da die “Thematik” des ersten Stückes Bezug auf Italien nimmt, die des zweiten hingegen auf die USA, entstand ein zweisprachiger Untertitel.   

Während das “Ommagio” bereits im Mai 2000 durch den Widmungsträger Thomas Christian und den Pianisten Clive Britton beim Festival dell’Aurora in Crotone/Italien uraufgeführt wurde, erklangen in Osaka erstmals beide Kompositionen. Interpretiert wurde das Werk von Hirohumi Fukumoto (Violine) und Tomoko Kinoshita (Klavier).

Die Deutsche Erstaufführung von LACRIMAE erfolgte am 17. November 2006 in Kassel durch die Geschwister Catherina Lendle und Gabriela Lendle.

Weitere Aufführungen in Colorado Springs (Jeri Jorgensen, Violine; Susan Grace, Klavier), Detmold (Thomas Christian, Violine; Christian Köhn, Klavier) sowie – in der Orchesterfassung – in Halberstadt (Vera Katharina Schmidt, Violine; Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters Halberstadt unter der Leitung von MD Johannes Rieger).

 

25.12.2015 Berlin

Im Auftrag der Stiftung St. Matthäus (Berlin) entstand für einen Gottesdienst zum 1. Weihnachtsfeiertag 2015 „IM ANFANG“. Geistliche Musik für Mezzosopran, Flöte, Harfe und Orgel op.83 (2015). Textgrundlagen sind Worte aus der Bibel (Johannes, Offenbarung, Psalmen).

Die Uraufführung interpretierten Heike Peetz (Mezzosopran) , Klaus Schöpp (Flöte), Katharina Hanstedt (Harfe) und Lothar Knappe (Orgel)

Der dritte Satz des Werkes ist eine „Meditation“ für Harfe solo, die auch unabhängig vom Rest der Komposition aufgeführt werden kann.

                       

28.12.2015 Novi Ligure / Italien

Für den Internationalen Kompositionswettbewerb “Romualdo Marenco” schrieb ich

TrombOnly”, Solo für Tenorposaune op.80 (2014). Das stets unberechenbare Wettbewerbs-glück war mir in diesem Fall gewogen, sodass ich gewann und Luciano de Luca das Werk dann erstmals in Novi Ligure aufführte.