(Stand: 01.05. 2022)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
herzlich Willkommen auf meiner Website, auf der Sie sich über Neuigkeiten und Aktivitäten aus meiner kompositorischen Arbeit informieren können.
Für Ihr Interesse danke ich Ihnen herzlich!


Aktuelles

Soeben beendet:
 „DIE WAFFEN NIEDER!“
Gesänge gegen den Krieg für Mezzosopran, Männerchor und Orchester op.102 (2022).

Dieses Werk entstand als Reaktion auf die (zunächst) Belagerung der Ukraine durch russische Truppen, dem inzwischen ein aggressiver Angriffskrieg gefolgt ist.

Die Texte basieren auf Ausschnitten aus dem gleichnamigen Buch der Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner, welches diese bereits 1889 (!) veröffentlicht hatte und mit dem Sie die Abschaffung aller Kriege einforderte. Weiterhin findet das Gedicht „Soldaten“ von Giuseppe Ungaretti Verwendung sowie zwei Bibelzitate (Matthäus 5).

* * * * *

Kürzlich erschienen:

Anlässlich meines 75. Geburtstages erschien eine Portrait-CD mit Musik aus fast 40 Jahren meiner Kompositionsgeschichte, die nun auch auf allen gängigen Plattformen und bei gut sortierten Einzelhändlern verfügbar ist.

Die CD enthält:

Bruckner-Essay for Orchestra.*
NDR Radiophilharmonie Hannover, Michel Tabachnik, Conductor)

Schattenlinien (Shadow Lines), Fantasy for Violin, Cello and piano.*
Trio Jean Paul: Ulf Schneider, Violin; Martin Löhr, Cello; Eckart Heiligers, Piano

Im Verborgenen (In Secret). Night Thoughts for Solo Female Voice to poems by Irena Wachendorff.*
Nicole Pieper, Mezzo-soprano

Gefangene Augenblicke (Captured Moments), Mirror Fantasy for Piano.*
Heidrun Holtmann, Piano.

Chiaroscuro. Passages for Organ.**
Friedhelm Flamme on the Organ of the Holy Cross Church, Detmold

Nachtstück (Night Piece) for clarinet and piano (“Denk ich an Deutschland in der Nacht…“).**
Felix Brucklacher, Clarinet; Hiroko Arimoto, Piano

Alle Werke sind verlegt bei Boosey & Hawkes / Bote & Bock,  (Berlin).
* Über den Musikalienhandel erhältliche Druckausgaben
** Druckausgaben in Vorbereitung

Die CD ist auch direkt beim Komponisten zum Preis von 15,00 € (inklusiv Porto und Mehrwertsteuer) erhältlich.  Anfragen über den Kontakt-Button (am Ende der Startseite dieser Website). 

* * * * *

Mein „Nachtstück für Klarinette und Klavier (‚Denk ich an Deutschland in der Nacht…‘)“ erreichte beim Internationalen Kompositionswettbewerb 2021 der „Classic Pure Vienna“ die Finalrunde.

Mein „Arparinetto – Tre pezzi per clarinetto ed arpa“ (2011) wurde für den International Classical Music Competition der Vienna Classical Music Academy (v.c.m.a) 2021 nominiert.

Seit 50 Jahren werden meine Kompositionen verlegt von Boosey & Hawkes / Bote & Bock, Berlin. Näheres hierzu  unter boosey.com auf Seite 6

Meine Komposition „Ferne Nähe – Requiem für Streichorchester – entstanden zum Gedenken an im Mittelmeer ertrunkene Flüchtlinge – wurde beim 10. Internationalen Kompositionswettbewerb des Álvarez Chamber Orchestra (London) mit dem „Mullord Award“ ausgezeichnet.
Kommentare aus der Jury:
„A masterpiece of deeply felt religiosity“.
„Aeriated texture with rhythmic propellors that keep interest alive. Neat distribution of performance indications and labelling of sections according to the various sections of the Missa da Requiem text“.
„Very well written for the string medium and will sound highly effective and interesting“.

Neu auf YouTube: „Feuertanz“ für zwei Flöten und Klavier op.69 (2010) in der Interpretation des Belgischen „Trio Oscillationen“ (Flûtes: Yorick De Bruycker & Adèle Legrand; Piano: Umut Vicdanhttp://www.youtube.com/watch?v=4X7dsqO0rqQ

 

Neueres aus der „Werkstatt“ 2018/19/20/21:

Durch Anklicken der farbig unterlegten Werktitel gelangen Sie zu einigen Notenbeispielen!

„WIND SKETCHES“. Quintett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott op.92 (2018).
Uraufführung: 23.11.2021 Düren. Ma’alot Quintett. 

„Erik Saties ‚SPORTS ET DIVERTISSEMENT (1914)‘. Eine kompositorische Interpretation für großes Ensemble sowie Sprecher und Projektion ad libitum“ (2019)

CHORALVORSPIEL zum Lutherchoral „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ für Orgel (2019)
Uraufführung: 05.10.2019 Zepernick. Thomas Noll, Orgel

„SAXOLLAGE“. Quartet for saxophones op.94 (2019)

„BEKENNTNISSPLITTER“ für (Mezzo-)Sopran und Marimbaphon op.89a (2017/19)

„MorgenSternSchnuppen“. 8 Aphorismen auf Gedichte von Christian Morgenstern für (Mezzo-)Sopran und Marimbaphon op.95 (2019)
Uraufführung: 03.10.2020 Detmold. Pia Viola Buchert, Mezzosopran; Yoana Varbanova, Marimbaphon

„NACHTSTÜCK“ für Klarinette und Klavier op.96 (2020) „Denk ich an Deutschland in der Nacht…“
Uraufführung: 03.07.2021 Detmold. Felix Brucklacher, Klarinette; Hiroko Arimoto, Klavier

„CHIAROSCURO“. Passagen für Orgel op.97 (2020)
Uraufführung: 24.07.2020 Göttingen (St. Jacobi). Friedhelm Flamme, Orgel
https://www.youtube.com/watch?v=kBHSkZoU90U&t=4s
„Ein tolles, stimmungsvolles und gleichzeitig sehr virtuoses und wirkungsvolles Stück.“ (Prof. Gerhard Weinberger)

„CHOREOGRAPHIE“ für großes Orchester op.98 (2020)

„RILKE – GESÄNGE“ für Frauenstimme und Klavier op.99 (2020). Mezzosopran oder Sopran
„Ich finde es wunderbar, dass Sie unter anderem auch ein engagierter Lieder-Komponist sind, und die kurzen Einblicke in den Rilke-Zyklus 
überzeugen mich von einer sehr feinen Arbeit.“ (Prof. Helmut Deutsch)

„ZWEI GEISTLICHE INTERLUDIEN“ (zu Bachs H-Moll Messe) für Singstimmen, Klarinette, Viola, Harfe und Schlagzeug op.100 (2021)
Texte: Dietrich Bonhoeffer und Jochen Klepper
Uraufführung: 21.11. Stuttgart (Lutherkirche Bad Cannstatt: „MUSIK AM 13.“)   
Andrea Conangla, Sopran; Marion Eckstein, Alt; Julius Pfeifer, Tenor; Nikolaus Fluck, Bass. Mitglieder des Bachorchesters Stuttgart,
Leitung: Jörg-Hannes Hahn

„BESCHWÖRUNG“. Ritual für Klarinette solo op.101 (2021)
Uraufführung: 10.02.2022 Detmold. Felix Brucklacher, Klarinette

„NACHTSTÜCK“ für Klarinette und Orchester op.96a (2020/21) „Denk ich an Deutschland in der Nacht…“

„DIE WAFFEN NIEDER“. Gesänge gegen den Krieg für Mezzosopran, Männerchor und Orchester op.102 (2022)

 

Neuerscheinungen 2018/19/20/21/22:
Alle auf dieser Seite genannten Werke sind verlegt bei Boosey & Hawkes / Bote & Bock (Berlin)
Oranienstraße 164.  10969 Berlin

„IM ANFANG“. Geistliche Musik für Mezzosopran, Flöte, Harfe und Orgel op.83 (2015)
Kompositionsauftrag der Stiftung St. Matthäus, Berlin
Uraufgeführt am 25. Dezember 2015  in der St. Matthäuskirche Berlin.
Heike Peetz, Mezzosopran
Klaus Schöpp, Flöte
Katharina Hanstedt, Harfe
Lothar Knappe, Orgel.
ISMN 979-0-2025-3455-7
ISBN 978-3-7931-4152-5 Im Anfang

„ZWISCHEN WUNDE UND SCHMERZ. Streichquartett III mit Sopran auf Texte von Najet Adouani (2016)
Uraufführung am 6. Oktober 2017 in Hamburg (Mirallessaal)
Frauke-Maria Thalacker, Sopran
Arsen Zorayan & Ivanna Ilina-Frolikov, Violine
Lucas Schwengebecher, Viola
Closvis Michon, Violoncello
ISMN 979-0-2025-3514-1
ISBN 978-3-7931-4211-9

„DISPUT“ für Horn und Klavier op.88 (2017)
Uraufführung am 11. Oktober 2018 Berlin (Krönungskutschersaal)
Lisa Erchinger, Horn; Ikuko Odai, Klavier
ISMN 979-0-2025-3512-7
ISBN 978-3-7931-4209-6

Als Bearbeitung erschien:
„SECHS LYRISCHE STÜCKE“ von Edvard Grieg (2017)
für Klarinette und Klavier arrangiert von Martin Christoph Redel
1. Volksweise op.38/2
2. Elegie op.38/6
3. Vöglein op.43/4
4. Notturno op.54/4
5. Salon op. 65/4
6. Zug der Zwerge op.54/3.
„Uraufführung“ am 13. November 2017 in Winnenden (Schloss)
Wolfgang Meyer, Klarinette
Markus Hadulla, Klavier
ISMN 979-0-2025-3513-4
ISBN 978-3-7931-4210-2

„RESONANCES“ for two pianos and percussion op.66 (2009/10)
2 Spielpartituren und 2 Schlagzeugstimmen.
Uraufführung: 25. September 2010 in Detmold (Konzerthaus).
Artwork-Ensemble: Hajdi Elzeser & Nenad Lecic, Klavier; Yoana Varbanova & Sven Pollkötter, Percussion
DIGITAL-Ausgabe: https://www.boosey.com/cr/sheet-music/Martin-Christoph-Redel-Resonances-Op66/101698

„RILKE .GESÄNGE für Sopran und Klavier op.99 (2020)
ISMN 979-0-2025-3611-7
ISBN 978-3-7931-4308-6Ausgabe auch für Mezzosopran und Klavier op.99 (2020)
ISMN 979-0-2025-3612-4
ISBN 978-3-7931-4309-3
Ende Mai 2022 werden erscheinen:
ISMN 979-0-2025-3703-9
Uraufführung: 24. Juli 2020 in Göttingen (St. Jacobi). Friedhelm Flamme, Orgel
Enthalten auf der CD „Chiaroscuro“, erschienen bei GENUIN Classics GEN 22760
„NACHTSTÜCK“ für Klarinette und Klavier op.96 (2020) „Denk ich an Deutschland in der Nacht…“
ISMN 979-0-2025-3701-5
Uraufführung: 3. Juli 2021 in Detmold. Felix Brucklacher, Klarinette; Hiroko Arimoto, Klavier
Enthalten auf der CD „Chiaroscuro“, erschienen bei GENUIN Classics GEN 22760

IM RÜCKSPIEGEL
Uraufführungsdaten der Vergangenheit

MAI

06.05.1971 Hannover

Noch während meiner Studienzeit bei Isang Yun an der Musikhochschule Hannover entstanden im Auftrag des Kestner-Museums Hannover die RELIEFS FÜR KAMMERENSEMBLE op. 14 (1970).

Die Uraufführung spielte das Ensemble für Neue Musik der Hochschule Hannover unter der Leitung von Harald Weiß.

Weitere Aufführungen erfolgten in Gütersloh (Ensemble Horizonte) und Detmold (ein Ensemble aus Hochschulprofessoren).

„Redel geht seinen Weg bewusst abseits vom avantgardistischen Zeitstrom. Er strebt nach musikalischer Verinnerlichung, lässt Übersicht über den strukturellen Einzelheiten und formalen Gesichtspunkten seiner Komposition walten und hält eine feine Balance in seinem von Harfe und dezenten Schlagzeugwirkungen grundierten Instrumentarium.“
(Hannoversche Allgemeine Zeitung) 

 

07.05.1991 Heilbronn

RONDANCE FÜR KLAVIER UND STREICHER op. 39 (1989) entstand im Auftrag des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn anlässlich dessen 25jährigen Jubiläums. Jörg Faerber dirigierte und den Solopart spielte Rudolf Buchbinder.

Weitere Aufführungen in
Berlin: Kammer Sinfonia Berlin, Leitung Gernot Schulz. Solist: Holger Groschopp
Detmold: Detmolder Kammerorchester, Leitung Eckhard Fischer. Solistin: Silke-Thora Matthies)

„Redels Klavierkonzert, ein knapp gehaltenes Stück, stellt Soloinstrument und Streicher kontrastierend gegenüber. Rezitativischer Gestus und kurze Aktionen überwiegen. Der Streichersatz ist vielfach aufgesplittert, während dem Klavier nicht selten Unisono-Passagen zugeteilt sind. Tiefes Streichergemurmel und hohe Klaviereinwürfe bestimmen an etlichen Stellen das Klangbild.
Redels Werk ist verständlich, bildet auch für den gegenüber neuer Musik nicht aufgeschlossenen Hörer kein unüberwindliches Hindernis.“
(Heilbronner Stimme)

                                                          

09.05.1991 Freiburg/Brsg.

Die IMPROMPTUS FÜR FLÖTE(N) SOLO op. 41 (1990) schrieb ich für den Flötisten und Komponisten Frank Michael, der sie dann auch in Freiburg uraufführte.

Weitere Aufführungen in Detmold, Bielefeld, Marburg, Wroclaw

„Drei kurze Stücke, die durch scharfe Kontraste in Dynamik und Tonhöhe eine gewaltige Expressivität ausstrahlen“. (Badische Zeitung)                                                    

 

09.05.2009 Detmold                                                                                                                       

Mit Blick auf die Wiedereröffnung des renovierten Konzertsaales der Hochschule für Musik Detmold komponierte ich ARCHIPEL. Klanginseln für Orgel, Marimbaphon, Schlagzeuggruppen und Orchester op. 64 (2007/08). Ausführende waren das Hochschulorchester unter der Leitung von Karl-Heinz Bloemeke. Die Soloparts spielten Gerhard Weinberger (Orgel), Ruven Ruppik (Marimbaphon). Die 3 Schlagzeuggruppen – repräsentiert durch je einen Spieler – waren mit Charly Cheng, Yongwoon Cho und Ju Won Jeong besetzt.

Da mit der Wiedereröffnung des Konzertsaales auch die Wellenfeldsynthese als neuer Bestandteil des Raumes vorgestellt wurde, bezog auch ich in meiner Komposition Raumeffekte insoweit mit ein, als die drei Schlagzeuggruppen im Konzertsaal verteilt positioniert standen, was natürlich die Koordination zwischen Orchester, Solisten und Schlagzeuggruppen sowohl optisch als auch akustisch zu einer Herausforderung für alle Beteiligten werden ließ.

„Die vielschichtige Komposition, die es einmal mehr versteht, lebendige Bilder im Kopf der Hörer entstehen zu lassen, bot den Schlagzeugern Gelegenheit, ihr bravouröses Können unter Beweis zu stellen. Prof. Gerhard Weinberger war an der Orgel zu hören. (…) Durch die Platzierung der Schlagzeuger hinter den letzten Zuschauerreihen machte Redel den Saal und seine Akustik zum Teil der Komposition.“ (Lippische Landeszeitung)

 

10.05.2007 Darmstadt

Bei dem Zyklus „ERTRÄUMT“ FÜR MEZZOSOPRAN UND KLAVIER op. 60 (2006) auf Texte von Irena Wachendorff handelt es sich um eine Art Liebeslieder, in denen das lyrische Ich immer wieder Fragen, Feststellungen und Hoffnungen an ein imaginäres Gegenüber formuliert.

Die Uraufführungsinterpreten waren Elisabeth Schmock, Mezzosopran und Björn Lehmann, Klavier.

Weitere Aufführungen (ganz oder teilweise) erfolgten durch die Duos Elisabeth Schmock/Björn Lehmann; Gerhild Romberger/Miroslav Kroupa; Krenare Gashi/Elena Marejewa; Krenare Gashi/Jing Jang; Sarah Romberger/Nevena Sovtić; Gerhild Romberger/Sofiya Kagan; Julia Helena Bernhart/Stefanos Katsaros; Henriette Gödde/Michael Schütze in Frankfurt, Detmold, Remagen, Bad Buchau, Neusalza-Spremberg, Dresden

„Vor einiger Zeit hatte ich die Freude, mit einer Mezzosopranistin den „Erträumt“-Zyklus zu arbeiten, den ich mit seiner Eindringlichkeit und Plastizität sehr mochte. Bitte (…) schreiben Sie weiter, wir Lied – Musiker brauchen Komponisten, die neue Werke schreiben, die faszinierend, berührend, verständlich und ausführbar sind und uns alle etwas angehen!“
Prof. Ulrich Eisenlohr

„Erträumt“ liegt auch als Ausgabe für Sopran beim Komponisten bezogen werden und wurde darüber hinaus von mir in eine Version für Mezzosopran und Kammerorchester gebracht, welche durch Gerhild Romberger und das Detmolder Kammerorchester unter der Leitung von Eckhard Fischer im Juli 2007 in Detmold zur Uraufführung gelangte.

Der Liederzyklus „Erträumt“ steht sowohl beim „Deutschen Musikwettbewerb“ als auch dem Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ in Graz in der Repertoireliste.

 

11.05.2012 Halberstadt

“LACRIMAE” Due Lamenti for violin and orchestra op. 52/1a (1999/2002) ist eine Komposition, die sich aus zwei kleineren, eigenständigen Kompositionen zusammensetzt, welche in der Erstfassung die Besetzung Violine und Klavier hatten: “Omaggio” (1999) und “Reflections on ‘Ground Zero’ (2002). Da die “Thematik” des ersten Stückes Bezug auf Italien nimmt, die des zweiten hingegen auf die USA entstand ein zweisprachiger Untertitel: Due Lamenti for violin and orchestra op. 52/1a (1999/2002)

Während das “Omaggio” bereits im Jahre 2000 durch den Widmungsträger Thomas Christian und das Budapest Chamber Symphony Orchestra unter der Leitung von Roberto Zarpellon in Schladming/Österreich uraufgeführt wurde, erklangen in Halberstadt erstmals beide Kompositionsteile. Interpretiert wurde das Werk von der jungen Geigerin Vera-Katharina Schmidt und dem Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters Halberstadt (heute „Harzer Sinfoniker“) unter der Leitung von MD Johannes Rieger.                      

 

13.05.2003 Wien

Auf Anregung von Thomas Quasthoff schrieb ich im Jahre 2001 WAS ES IST“. Lyrisches Traumbuch auf Gedichte von Erich Fried für Bariton* und Klavier op. 54. Die Uraufführung durch Thomas Quasthoff und Justus Zeyen fand im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins statt.

Weitere Aufführungen durch Ulrich Schütte (Bassbariton) und Jürgen Glauss (Klavier) in Bad Neuenahr, Düsseldorf, Paris, Remagen, Wuppertal.

Auswahlen aus dem Zyklus in und durch
Gütersloh (Kevin Dickmann / Peter Kreutz)
Detmold (Hong Kyu Shin / Hwa Su Park) und (Knut Krüger / Sumi Lee) sowie (Jae Seung Yu / Sumi Lee)

Beim internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ gehört der Zyklus „Was es ist“ seit 2012 zur Repertoireliste. 

* Das Werk liegt auch als Ausgabe für Tenor vor.

 

15.05.1982 Pforzheim

Im Auftrag des Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim entstand 1981 der TRAUMTANZ FÜR SCHLAGZEUG UND STREICHER op. 30. Diese Komposition entwickelte sich nach der Uraufführung durch das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim unter der Leitung von Bernhard Güller und mir selbst als Schlagzeugsolisten zu meiner bislang erfolgreichsten Komposition: bis zum Jahr 2017 erlebte sie 98 öffentliche Aufführungen, 3 Rundfunkproduktionen (SDR, BR, WDR) sowie 3 Einspielungen auf LP oder CD.

Von den vielen Solisten seien nur genannt Cornelia Monske, Babette Haag, Hermann Gschwendtner, Peter Sadlo, Tobias Liebezeit, Marcus Linke, Stefan Blum. Aufführungen in Deutschland, Schweiz, Österreich, Frankreich, Mongolei, Estland und Irland.

Das Staatstheater Nürnberg integrierte die Komposition (mit dem Solisten Michael Kiedaisch) in einen Ballettabend.

Im Jahre 1983 erstellte ich eine Fassung des Werkes für Schlagzeug und Orgel.

„Redels interessante, sensible und im Grunde genommen eingängige Komposition wird sicherlich noch die Fachwelt beschäftigen. Wir meinen, dass es in jedem Fall Verdienst des Komponisten bleibt, hier einmal dem Schlagwerk eine fast liebenswerte Funktion zugeschrieben zu haben, eine musikalische Umsetzung des Traumgeschehens, das sich in relativ kurz bemessenem Zeitraum von zartester Verzauberung bis zur dynamischen Vergegenwärtigung des Alptraums vollzieht. Wie dann die diversen Schlagwerkstimmen von den Zimbeln über Vibraphon, Xylophon, Becken, Triangel, Gong und Tempelblocks bis zu den Bongos, Tom-Toms und Trommeln von den Streichern aufgenommen und kommentiert werden, das ist meisterhaft gemacht und offenbart zugleich geistige Tiefe und künstlerische Spannbreite des Ausdrucks.“
(Pforzheimer Kurier)

„Hier erklang ein interessantes, reizvolles Stück neuer Musik in ebenso anregender, fesselnder Interpretation. Redel ist selbst Schlagzeuger, und diese Erfahrung merkt man seinem 15-Minuten-Schlagstück an: da wirkt nichts verspielt, nichts effektsüchtig, nichts nur lärmend. Imponierend hingegen die Korrespondenz zwischen Schlagzeug und Streichorchester, wo jede musikalische Geste, jede Klangfarbe, jeder Impuls Entsprechungen, Reaktionen, Antworten erfahren. Dabei wird selbst der Titel ‚Traumtanz’ plausibel. Und sowohl Traum als Tanz erhalten eine vielfältige musikalische Ausdeutung als zarter, unruhiger oder gar Alptraum bzw. als ritueller oder auch ekstatischer Tanz.“
(Union Leipzig)

 

16.05.2000 Dresden

Das Lied „DIE SCHRITTE“ für Sopran und Klavier auf ein Gedicht von Albrecht Goes

schrieb ich im Jahr 1992 anlässlich des 18. Geburtstages meiner Tochter Sabine Monika.

Die Uraufführung gestalteten im Rahmen eines Portraitkonzertes die Studierenden der Dresdner Musikhochschule Annett Frenzel (Sopran) und Sebastian Stuhlemmer (Klavier).

           

22.05.1973 Schwetzingen

Die KAMMERSINFONIE II FÜR KLEINES ORCHESTER op. 17 (1972)    entstand im Auftrag des Süddeutschen Rundfunks Stuttgart mit Blick auf die Schwetzinger Festspiele 1973, in deren Rahmen das Württembergische Kammerorchester Heilbronn unter der Leitung von Jörg Färber die Komposition erstmals spielte.

Weitere Aufführungen folgten in
Bochum (Bochumer Symphoniker / Othmar M.F. Mága)
Braunschweig (Staatstheater-Orchester / Heinz Zeebe)
Weikersheim und Zagreb (Kammerorchester der Jeunesses Musicales Nordrhein-Westfalen / Karl-Heinz Bloemeke)
Hof (Hofer Sinfoniker / Golo Berg)

„Redel besitzt einen sehr feinen Klangsinn, der das ganze Werk prägt: ausgehörte Kombinationen von Intervallen und Instrumentalfarben überzeugen in jeder Phase.
Statische Klangebenen weiß er zu beleben – durch das Auffächern einer beibehaltenen Fläche ebenso wie durch Weiterschreiten in neue Regionen und Kombinationen. Lyrisches, wie es der erste Satz vorstellte, findet man heute nicht oft in solch zwangloser Weite und unter Vermeidung des penetranten Allerwelts-Vokabulars; Witz, kecker Witz erwachte im verblüffend kurzen ‚Il più presto possibile“.
(Mannheimer Morgen / Tagblatt Heidelberg)                                 

 

23.05.1980 Cuxhaven

Für ein Konzert des “Ensemble Kontraste” in der Cuxhavener “Galerie Artica” schrieb ich ROUNDS FOR PERCUSSION SOLO op. 28 (1979) und spielte sie dort selbst auch erstmals. Der Titel verweist einerseits auf die formale Gestaltung des Stückes, das durch wiederkehrende Elemente ein wenig an ein Rondo erinnern könnte. Andererseits ist das Schlagzeuginstrumentarium so aufzubauen, dass sich der Spieler am Ende des Stückes wieder an derselben Stelle befindet wie zu Beginn, nachdem er zwischenzeitlich im Instrumentenzirkel eine Runde gemacht hat.

Im Laufe der Jahre wurde das Werk an verschiedensten Orten und von vielen Schlagzeugern aufgeführt, darunter Peter Sadlo, Markus Hauke, Adrian Wepfer, Michael Ort, Altfrid-Maria Sicking, Ryszard Pusz, Thomas Waldner, Julian Lembke.

“Sehr anspruchsvoll auch Martin Christoph Redels ‘Rounds’: zunächst nur vom Wechsel Klingender Instrumente zu Fellinstrumenten lebend, bekamen die ‘Runden’ mehr und mehr Eigenleben und griffen ineinander über. Eine Komposition, die in ihrer Spontaneität und Präzision überzeugend durch den Solisten Markus Hauke interpretiert wurde.”
(Main-Post Würzburg)                                                       

 “Die ‘Rounds’ sind reizvoll mit ihrer subtilen Vermittlung von bestimmter und unbestimmter Tonhöhe, von trockenem und halligem Klang.”
(Neue Zeitschrift für Musik)

 

29.05.2007 Vila Real / Portugal

Als mich im Jahre 2006 die Anfrage der Jungen Kammerphilharmonie Nordrhein-Westfalen nach einem neuen Stück erreichte, war György Ligeti gerade gestorben. So entstand die Idee, eine Gedenkkomposition für den von mir sehr verehrten Komponisten zu schreiben und es entstand LES ADIEUX – Hommage à György Ligeti für Steicher op.61.

Nach einer Rundfunk- und CD-Produktion für den WDR (unter der Leitung von Christian Fitzner) ging die Junge Kammerphilharmonie NRW mit dem Dirigenten Fernando Eldoro auf eine Portugal-Tournee und spielte das Werk außer in Vila Real auch noch in Figueira-da-Foz, Aveiro, Coimbra, Maia, Palácio de Queluz sowie in der Deutschen Schule und im Goethe-Institut in Lissabon.   

Weitere Aufführungen:
Brauweiler/Abtei (STREAMS Festival Orchester, Leitung Christoph Maria Wagner)
Köthen (MDR Sinfonieorchester, Leitung Christian Fitzner)
Detmold (Detmolder Kammerorchester, Leitung Alfredo Perl)
Stuttgart (Stuttgarter Kammerorchester, Leitung Matthias Foremny)
Weimar (Jenaer Philharmonie, Leitung Markus L. Frank)
Leipzig (Sinfonieorchester der Hochschule für Musik Leipzig, Leitung Matthias Foremny)
Meiningen (Meininger Hofkapelle, Leitung Philippe Bach)

„Den Detmolder Kompositionsprofessor mag mancher im Publikum vor diesem Konzert nicht gekannt haben. Nach Redels Stück ‚Les Adieux – Hommage à György Ligeti’ entpuppt sich dies als grobes Versäumnis. Beethoven ist im Stück versteckt, Zwölftontechnik und von György Ligeti selbst nicht nur viel Klangflächen-Mechanik, sondern auch Anklänge an die gegeneinander tickenden 100 Metronome in dessen ‚Poème Symphonique’.“
(Stuttgarter Nachrichten)
 

„…so entfaltet Martin Christoph Redel in seiner ‚Hommage à György Ligeti’ für Streichorchester Klangfelder, in denen zwar hier und da Melodisches aufblitzt, die ihre Spannung aber vor allem daraus gewinnen, dass sie den Streicherkorpus auf interessante Weise ausdehnen. Eigentlich ungewöhnliche Spielformen, wie ein gewisses Flattern der Bögen oder das Klopfen auf die Decke des Instrumentes, fügen sich dabei höchst organisch in ein Geschehen, das Redels Verehrung für den 2006 verstorbenen ungarischen Kollegen in seinem musikalischen Nachruf dank einer besonders empfindsamen Darstellung durch das Kammerorchester sehr schön hörbar machte.“
(Lippische Landeszeitung)
               

  

30.05.2000 Crotone / Italien (Festival dell’Aurora)

Das OMAGGIO per violino e pianoforte op. 52a (1999) entstand im Gedenken an die Geigerin Magdalena Kupf (die Ehefrau des Geigers Thomas Christian). Bei einem Autounfall kam sie 1999 ums Leben.

Das Werk ist Thomas Christian gewidmet, der es beim „Festival dell’Aurora“ gemeinsam mit dem Pianisten Clive Britton erstmals aufführte. Die musikalisierbaren Buchstaben des Namens “Magdalena” bilden die Grundstruktur für das gesamte Stück.

Weitere Interpreten:
Thomas Christian, Violine; Tatjana Franova, Klavier
Thomas Christian, Violine ; Christian Köhn, Klavier
Emily Florian, Violine;  Christian Köhn, Klavier
Sebastian Waldeck, Violine; Mamiko Watanabe, Klavier
Angelika Reintzsch, Violine; Masako Miyazaki-Gurewitsch, Klavier
Sara Domjanic, Violine; Drazen Domjanic, Klavier
Jeri Jorgensen, Violine; Susan Grace, Klavier
Catherina Lendle, Violine; Gabriela Lendle, Klavier

Atilla Aldemir, Violine und Michael Kravtchin, Klavier spielten die kleine Komposition auf einer CD der Hochschule für Musik Detmold in der Reihe „Detmolder Preisträger vorgestellt“ ein.

Das Stück liegt auch in einer Fassung für Violine und Orchester vor (siehe oben unter 11.05.2012 “LACRIMAE”)

 

Online-Ansichtspartituren (komplett):

LACRIMAE für Violine und Orchester: https://www.boosey.com/cr/perusals/score?id=38843

REFLECTIONS für Violine und Orchester: https://www.boosey.com/cr/perusals/score?id=7836

FERNE NÄHE – Requiem für Streichorchester: https://www.boosey.com/cr/perusals/score?id=39162

ARCHIPEL. Klanginseln für Orgel, Marimbaphon, Schlagzeuggruppen und Orchester: https://www.boosey.com/cr/perusals/score?id=39048

STERNENKINDER. Gesänge von Trauer und Hoffnung für Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor, Kinder-/Knabenchor und Orchester:
https://www.boosey.com/cr/perusals/score?id=29401

CHOREOGRAPHIE für großes Orchester:  https://www.boosey.com/cr/perusals/score?id=39331. (Frei zur Uraufführung)

 

Redel-Werke als Wettbewerbsrepertoire 2020/21

* * *

Beim 18. Internationalen Friedrich-Kuhlau-Flötenwettbewerb 2021 in Uelzen fand sich in der Repertoireliste für die Kategorie „2 Flöten und Klavier“ auch wieder mein FEUERTANZ.

Beim 11. Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ 2021 in Graz (verschoben auf Februar 2022) stehen wieder folgende Vokalkompositionen von mir in den Repertoirelisten:

  • ERTRÄUMT.* Gesänge auf Texte von Irena Wachendorff für Mezzosopran/Alt und Klavier op.60 (2006)
  • DREI ECKELS-LIEDER* für Mezzosopran/Alt und Klavier op.72 (2011)
  • NIRGENDLAND. Sieben Lieder auf Gedichte von Mascha Kaléko für Mezzosopran/Alt und Klavier op.87 (2016)
  • WAS ES IST.* Lyrisches Traumbuch auf zwölf Gedichte von Erich Fried für Bass-Bariton und Klavier op.54 (2001)
  • WAS ES IST. Lyrisches Traumbuch auf zwölf Gedichte von Erich Fried für Tenor und Klavier op.54 (2001)

* Diese Liederzyklen waren auch Bestandteil der Repertoirelisten des Deutschen Musikwettbewerbs 2022 (07.-19. März).


 

Klassische Kammermusikbesetzungen im Redel – Sound: 

KLAVIERTRIOS

Trio  für Klavier, Violine und Violoncello (in einem Satz) op. 19 (1973) 10‘
Uraufführung: 7. November  1974 Münster (Detmolder Trio: Alan Speer, Klavier; Eva Dörnenburg, Violine; Ina Schlüter, Violoncello)

Schattenlinien. Fantasie für Violine, Violoncello und Klavier op. 53 (2000/2001)  16‘
Uraufführung: 16. Dezember 2001 Dortmund (Trio Jean Paul: Ulf Schneider, Violine; Martin Löhr, Violoncello; Eckart Heiligers, Klavier)  

STREICHQUARTETTE

Streichquartett I  op. 7 (1967)  15‘
Uraufführung: 19. Juli 1968 Detmold. (Heinrich Hörlein & Fenneken Franken, Violine; Adelheid Souchay, Viola; Walter Keller, Violoncello)

Streichquartett II op. 25 (1977) 17-18‘
Uraufführung: 6. August 1978 Hitzacker (Ensemble classique, Köln: Winfried Rüssmann & Koenraad Ellegiers, Violine; Hartmut Frank, Viola;
Claus Kühr, Violoncello)

Zueignung für Streichquartett op.73 (2011) #  4’15’’
Uraufführung:  15.September 2012 Weikersheim.
Lerchen-Quartett (Kathrin Scheungraber und Lisa Klotz, Violine; Hanna Breuer, Viola; Sophie Scheungraber, Violoncello)

Chiffren  einer „bergigen“ Tonfolge für Streichquartett (2013)
Uraufführung: 04. November 2013 Weikersheim
Aris Quartett (Anna Kahtarina Wildermuth und Noémi Zipperling, Violine; Caspar Vinzenz, Viola; Lukas Sieber, Violoncello)

„Zwischen Wunde und Schmerz“. Streichquartett III mit Sopran op.86 (2016)  15’
Texte: Najet Adouani
Uraufführung: 6. Oktober 2017 Hamburg (Miralles-Saal)
(Frauke-Maria Thalacker, Sopran; Arsen Zorayan & Ivanna Ilina-Frolikov, Violine; Lucas Schwengebecher, Viola; Clovis Michon, Violoncello)

QUINTETTE

Quintett für Klarinette, 2 Violinen, Viola und Violoncello op. 38 (1988)  15-16‘
Uraufführung: 11. Dezember 1988 Berlin (Philharmonie). Scharoun Ensemble:
(Peter Geisler, Klarinette; Alessandro Cappone und Armin Brunner, Violine; Brett Dean, Viola; Richard Duven, Violoncello)

Espressioni für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Klavier op. 29 (1980)  19‘
Uraufführung: 14. März 1982 Kopenhagen (Hansjörg Schellenberger, Oboe; Karl Leister, Klarinette; Gerd Seifert, Horn; Günter Piesk, Fagott; David Levine, Klavier)

Wind Sketches. Quintett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott op.92 (2018)   10’

GEISTLICHE MUSIK

R e f l e x i o n e n für Orgel op.18 (1972)   8’
Uraufführung: 25. April 1973 Kassel (Woche für geistliche Musik der Gegenwart)
Peter Schumann, Orgel

„Aus tiefer Not“
Drei Motetten op. 35 und op. 42 a/b für 4 – 7stimmigen Chor a cappella (1985/91):
15′

D i e  m i t T r ä n e n   s ä e n“.  Motette für vier- bis siebenstimmigen Chor a cappella (Psalm 126) 6′
Uraufführung: 3. September 1985 Bad Reichenhall (Ansbacher Jugendkantorei, Ltg. Rainer Goede)

„M e i n G o t t, w a r u m   h a s t   d u   m i c h   v e r l a s s e n“. Motette für vierstimmigen Chor a cappella   (Psalm 22 und 39) 4½‘
„W i e l i e b l i c h s i n d   d e i n e   W o h n u n g e n“. Motette für vierstimmigen Chor a cappella   (Psalm 84)  3½‘
Uraufführung: 29. Juli 1992 Ansbach (Ansbacher Jugendkantorei, Ltg. Rainer Goede).

„S t e r n e n k i n d e r“. Gesänge von Trauer und Hoffnung für Mezzosopran, Bariton, gemischten Chor, Knaben-/Kinderchor und Orchester op. 75 (2012).  Texte (u.a.) von Claudius, Eichendorff, Goethe, Lenau, Logau, Rückert, Storm und Wachendorff  35’
Uraufführung: 13. Juli 2018 Konstanz
Marie Seidler, Mezzosopran; Uwe Schenker-Primus, Bariton; Frank Lettenewitsch, Sprecher;
Vokalensemble Unisono; Rottweiler Münstersängerknaben; Konstanzer Kammerchor.
Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, Leitung Michael Auer

„S t e r n e n k i n d e r“. Gesänge von Trauer und Hoffnung für Mezzosopran, Bariton, gemischten Chor, Knaben-/Kinderchor, zwei Klaviere, Harfe und Schlagzeug op.75a (2012/15).
Texte (u.a.) von Claudius, Eichendorff, Goethe, Lenau, Logau, Rückert, Storm und Wachendorff   35’


„I m A n f a n g“.
Geistliche Musik für Mezzosopran, Flöte, Harfe und Orgel op.83 (2015)
ca. 14’
Uraufführung: 25. Dezember 2015 Berlin (St. Matthäus-Kirche). Heike Peetz, Gesang; Klaus Schöpp, Flöte; Katharina Hanstedt, Harfe; Lothar Knappe, Orgel


„Z u n g e n s c h l a g“. Musik zum 8. Gebot für Bariton, Klarinette/Bassklarinette, Violoncello und Orgel op.84 (2015) ca. 16’
Uraufführung: 24. Oktober 2016 Berlin. Jörg Gottschick, Bariton; Matthias Badczong, Klarinette; Marika Gejrot, Violoncello; Lothar Knappe, Orgel

„Zwei geistliche Interludien“ für Singstimmen, Klarinette, Viola, Harfe und Schlagzeug op.100 (2021) ca. 10′
Texte: Dietrich Bonhoeffer und Jochen Klepper