(Stand: 01.06. 2021)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
herzlich Willkommen auf meiner Website, auf der Sie sich über Neuigkeiten und Aktivitäten aus meiner kompositorischen Arbeit informieren können.
Für Ihr Interesse danke ich Ihnen herzlich!


Aktuelles

Seit 50 Jahren werden meine Kompositionen verlegt von Boosey & Hawkes / Bote & Bock, Berlin. Näheres hierzu  unter boosey.com auf Seite 6

Meine Komposition „Ferne Nähe – Requiem für Streichorchester – entstanden zum Gedenken an im Mittelmeer ertrunkene Flüchtlinge – wurde beim 10. Internationalen Kompositionswettbewerb des Álvarez Chamber Orchestra (London) mit dem „Mullord Award“ (zu gleichen Teilen mit dem Italiener Federico di Santo) ausgezeichnet.
Kommentare aus der Jury:
„A masterpiece of deeply felt religiosity“.
„Aeriated texture with rhythmic propellors that keep interest alive. Neat distribution of performance indications and labelling of sections according to the various sections of the Missa da Requiem text“.
„Very well written for the string medium and will sound highly effective and interesting“.

Neu auf YouTube: „Feuertanz“ für zwei Flöten und Klavier op.69 (2010) in der Interpretation des Belgischen „Trio Oscillatonen“ (Flûtes: Yorick De Bruycker & Adèle Legrand; Piano: Umut Vicdanhttp://www.youtube.com/watch?v=4X7dsqO0rqQ

 

Neueres aus der „Werkstatt“ 2018/19/20:

Durch Anklicken der farbig unterlegten Werktitel gelangen Sie zu einigen Notenbeispielen!

„WIND SKETCHES“. Quintett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott op.92 (2018).
Uraufführung: 21.03.2021 Düren. Ma’alot Quintett. Wegen Covid-19 verschoben auf 23.11.2021

„Erik Saties ‚SPORTS ET DIVERTISSEMENT (1914)‘. Eine kompositorische Interpretation für großes Ensemble sowie Sprecher und Projektion ad libitum“ (2019)

CHORALVORSPIEL zum Lutherchoral „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ für Orgel (2019)
Uraufführung: 05.10.2019 Zepernick. Thomas Noll, Orgel

„SAXOLLAGE“. Quartet for saxophones op.94 (2019)

„BEKENNTNISSPLITTER“ für (Mezzo-)Sopran und Marimbaphon op.89a (2017/19)

„MorgenSternSchnuppen“. 8 Aphorismen auf Gedichte von Christian Morgenstern für (Mezzo-)Sopran und Marimbaphon op.95 (2019)
Uraufführung: 03.10.2020 Detmold. Pia Viola Buchert, Mezzosopran; Yoana Varbanova, Marimbaphon

„NACHTSTÜCK“ für Klarinette und Klavier op.96 (2020) „Denk ich an Deutschland in der Nacht…“

„CHIAROSCURO“. Passagen für Orgel op.97 (2020)
Uraufführung: 24.07.2020 Göttingen (St. Jacobi). Friedhelm Flamme, Orgel
https://www.youtube.com/watch?v=kBHSkZoU90U&t=4s
„Ein tolles, stimmungsvolles und gleichzeitig sehr virtuoses und wirkungsvolles Stück.“ (Prof. Gerhard Weinberger)

„CHOREOGRAPHIE“ für großes Orchester op.98 (2020)

„RILKE – GESÄNGE“ für Frauenstimme und Klavier op.99 (2020). Mezzosopran oder Sopran
„Ich finde es wunderbar, dass Sie unter anderem auch ein engagierter Lieder-Komponist sind, und die kurzen Einblicke in den Rilke-Zyklus 
überzeugen mich von einer sehr feinen Arbeit.“ (Helmut Deutsch)

„ZWEI GEISTLICHE INTERLUDIEN“ (zu Bachs H-Moll Messe) für Singstimmen, Klarinette, Viola, Harfe und Schlagzeug op.100 (2021) 
Texte: Dietrich Bonhoeffer und Jochen Klepper

 

Neuerscheinungen 2018/19/20:
Falls nicht anders angegeben sind alle auf dieser Seite genannten Werke verlegt bei Boosey & Hawkes / Bote & Bock (Berlin)

„IM ANFANG“. Geistliche Musik für Mezzosopran, Flöte, Harfe und Orgel op.83 (2015)
Kompositionsauftrag der Stiftung St. Matthäus, Berlin
Uraufgeführt am 25. Dezember 2015  in der St. Matthäuskirche Berlin.
Heike Peetz, Mezzosopran
Klaus Schöpp, Flöte
Katharina Hanstedt, Harfe
Lothar Knappe, Orgel.
ISMN 979-0-2025-3455-7
ISBN 978-3-7931-4152-5 Im Anfang

„ZWISCHEN WUNDE UND SCHMERZ. Streichquartett III mit Sopran auf Texte von Najet Adouani (2016)
Uraufführung am 6. Oktober 2017 in Hamburg (Mirallessaal)
Frauke-Maria Thalacker, Sopran
Arsen Zorayan & Ivanna Ilina-Frolikov, Violine
Lucas Schwengebecher, Viola
Closvis Michon, Violoncello
ISMN 979-0-2025-3514-1
ISBN 978-3-7931-4211-9

„DISPUT“ für Horn und Klavier op.88 (2017)
Uraufführung am 11. Oktober 2018 Berlin (Krönungskutschersaal)
Lisa Erchinger, Horn; Ikuko Odai, Klavier
ISMN 979-0-2025-3512-7
ISBN 978-3-7931-4209-6

Als Bearbeitung erschien:
„SECHS LYRISCHE STÜCKE“ von Edvard Grieg (2017)
für Klarinette und Klavier arrangiert von Martin Christoph Redel
1. Volksweise op.38/2
2. Elegie op.38/6
3. Vöglein op.43/4
4. Notturno op.54/4
5. Salon op. 65/4
6. Zug der Zwerge op.54/3.
„Uraufführung“ am 13. November 2017 in Winnenden (Schloss)
Wolfgang Meyer, Klarinette
Markus Hadulla, Klavier
ISMN 979-0-2025-3513-4
ISBN 978-3-7931-4210-2

„RESONANCES“ for two pianos and percussion op.66 (2009/10)
2 Spielpartituren und 2 Schlagzeugstimmen.
Uraufführung: 25. September 2010 in Detmold (Konzerthaus).
Artwork-Ensemble: Hajdi Elzeser & Nenad Lecic, Klavier; Yoana Varbanova & Sven Pollkötter, Percussion
DIGITAL-Ausgabe: https://www.boosey.com/cr/sheet-music/Martin-Christoph-Redel-Resonances-Op66/101698

Ansichtspartituren (komplett) Online:

LACRIMAE für Violine und Orchester: https://www.boosey.com/cr/perusals/score?id=38843

REFLECTIONS für Violine und Orchester: https://www.boosey.com/cr/perusals/score?id=7836

FERNE NÄHE – Requiem für Streichorchester: https://www.boosey.com/cr/perusals/score?id=39162

ARCHIPEL. Klanginseln für Orgel, Marimbaphon, Schlagzeuggruppen und Orchester: https://www.boosey.com/cr/perusals/score?id=39048

STERNENKINDER. Gesänge von Trauer und Hoffnung für Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor, Kinder-/Knabenchor und Orchester:
https://www.boosey.com/cr/perusals/score?id=29401

CHOREOGRAPHIE für großes Orchester:  https://www.boosey.com/cr/perusals/score?id=39331. (Frei zur Uraufführung)

 

Redel-Werke als Wettbewerbsrepertoire 2020/21

In die Repertoireliste für den 18. Westfälischen van Bremen Klavierwettbewerb 2020 am 7. November in Dortmund wurde von der Pianistin Susanne Kessel u.a. meine BEGEGNUNG. Rheinische Bagatelle für Klavier op.85 (2016) als „besonders geeignet“  für junge Klavierspieler vorgeschlagen. https://susannekessel.bandcamp.com/track/martin-christoph-redel-de-begegnung-rheinische-bagatelle-f-r-klavier-susanne-kessel-piano-150-2
Verlag Musica Ferrum, London

* * *

Beim 18. Internationalen Friedrich-Kuhlau-Flötenwettbewerb 2021 in Uelzen findet sich in der Repertoireliste für die Kategorie „2 Flöten und Klavier“ auch wieder mein FEUERTANZ.

* * *

Beim 11. Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ 2021 in Graz (verschoben auf Februar 2022) stehen wieder folgende Vokalkompositionen von mir in den Repertoirelisten:

  • ERTRÄUMT. Gesänge auf Texte von Irena Wachendorff für Mezzosopran/Alt und Klavier op.60 (2006)
  • DREI ECKELS-LIEDER für Mezzosopran/Alt und Klavier op.72 (2011)
  • NIRGENDLAND. Sieben Lieder auf Gedichte von Mascha Kaléko für Mezzosopran/Alt und Klavier op.87 (2016)
  • WAS ES IST. Lyrisches Traumbuch auf zwölf Gedichte von Erich Fried für Bass-Bariton und Klavier op.54 (2001)
  • WAS ES IST. Lyrisches Traumbuch auf zwölf Gedichte von Erich Fried für Tenor und Klavier op.54 (2001)

 


 

Klassische Kammermusikbesetzungen im Redel – Sound: 

KLAVIERTRIOS

Trio  für Klavier, Violine und Violoncello (in einem Satz) op. 19 (1973) 10‘
Uraufführung: 7. November  1974 Münster (Detmolder Trio: Alan Speer, Klavier; Eva Dörnenburg, Violine; Ina Schlüter, Violoncello)

Schattenlinien. Fantasie für Violine, Violoncello und Klavier op. 53 (2000/2001)  16‘
Uraufführung: 16. Dezember 2001 Dortmund (Trio Jean Paul: Ulf Schneider, Violine; Martin Löhr, Violoncello; Eckart Heiligers, Klavier)  

STREICHQUARTETTE

Streichquartett I  op. 7 (1967)  15‘
Uraufführung: 19. Juli 1968 Detmold. (Heinrich Hörlein & Fenneken Franken, Violine; Adelheid Souchay, Viola; Walter Keller, Violoncello)

Streichquartett II op. 25 (1977) 17-18‘
Uraufführung: 6. August 1978 Hitzacker (Ensemble classique, Köln: Winfried Rüssmann & Koenraad Ellegiers, Violine; Hartmut Frank, Viola;
Claus Kühr, Violoncello)

Zueignung für Streichquartett op.73 (2011) #  4’15’’
Uraufführung:  15.September 2012 Weikersheim.
Lerchen-Quartett (Kathrin Scheungraber und Lisa Klotz, Violine; Hanna Breuer, Viola; Sophie Scheungraber, Violoncello)

Chiffren  einer „bergigen“ Tonfolge für Streichquartett (2013)
Uraufführung: 04. November 2013 Weikersheim
Aris Quartett (Anna Kahtarina Wildermuth und Noémi Zipperling, Violine; Caspar Vinzenz, Viola; Lukas Sieber, Violoncello)

„Zwischen Wunde und Schmerz“. Streichquartett III mit Sopran op.86 (2016)  15’
Texte: Najet Adouani
Uraufführung: 6. Oktober 2017 Hamburg (Miralles-Saal)
(Frauke-Maria Thalacker, Sopran; Arsen Zorayan & Ivanna Ilina-Frolikov, Violine; Lucas Schwengebecher, Viola; Clovis Michon, Violoncello)

QUINTETTE

Quintett für Klarinette, 2 Violinen, Viola und Violoncello op. 38 (1988)  15-16‘
Uraufführung: 11. Dezember 1988 Berlin (Philharmonie). Scharoun Ensemble:
(Peter Geisler, Klarinette; Alessandro Cappone und Armin Brunner, Violine; Brett Dean, Viola; Richard Duven, Violoncello)

Espressioni für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Klavier op. 29 (1980)  19‘
Uraufführung: 14. März 1982 Kopenhagen (Hansjörg Schellenberger, Oboe; Karl Leister, Klarinette; Gerd Seifert, Horn; Günter Piesk, Fagott; David Levine, Klavier)

Wind Sketches. Quintett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott op.92 (2018)   10’

GEISTLICHE MUSIK

R e f l e x i o n e n für Orgel op.18 (1972)   8’
Uraufführung: 25. April 1973 Kassel (Woche für geistliche Musik der Gegenwart)
Peter Schumann, Orgel

„Aus tiefer Not“
Drei Motetten op. 35 und op. 42 a/b für 4 – 7stimmigen Chor a cappella (1985/91):
15′

D i e  m i t T r ä n e n   s ä e n“.  Motette für vier- bis siebenstimmigen Chor a cappella (Psalm 126) 6′
Uraufführung: 3. September 1985 Bad Reichenhall (Ansbacher Jugendkantorei, Ltg. Rainer Goede)

„M e i n G o t t, w a r u m   h a s t   d u   m i c h   v e r l a s s e n“. Motette für vierstimmigen Chor a cappella   (Psalm 22 und 39) 4½‘
„W i e l i e b l i c h s i n d   d e i n e   W o h n u n g e n“. Motette für vierstimmigen Chor a cappella   (Psalm 84)  3½‘
Uraufführung: 29. Juli 1992 Ansbach (Ansbacher Jugendkantorei, Ltg. Rainer Goede).

„S t e r n e n k i n d e r“. Gesänge von Trauer und Hoffnung für Mezzosopran, Bariton, gemischten Chor, Knaben-/Kinderchor und Orchester op. 75 (2012).  Texte (u.a.) von Claudius, Eichendorff, Goethe, Lenau, Logau, Rückert, Storm und Wachendorff  35’
Uraufführung: 13. Juli 2018 Konstanz
Marie Seidler, Mezzosopran; Uwe Schenker-Primus, Bariton; Frank Lettenewitsch, Sprecher;
Vokalensemble Unisono; Rottweiler Münstersängerknaben; Konstanzer Kammerchor.
Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, Leitung Michael Auer

„S t e r n e n k i n d e r“. Gesänge von Trauer und Hoffnung für Mezzosopran, Bariton, gemischten Chor, Knaben-/Kinderchor, zwei Klaviere, Harfe und Schlagzeug op.75a (2012/15).
Texte (u.a.) von Claudius, Eichendorff, Goethe, Lenau, Logau, Rückert, Storm und Wachendorff   35’


„I m A n f a n g“.
Geistliche Musik für Mezzosopran, Flöte, Harfe und Orgel op.83 (2015)
ca. 14’
Uraufführung: 25. Dezember 2015 Berlin (St. Matthäus-Kirche). Heike Peetz, Gesang; Klaus Schöpp, Flöte; Katharina Hanstedt, Harfe; Lothar Knappe, Orgel


„Z u n g e n s c h l a g“. Musik zum 8. Gebot für Bariton, Klarinette/Bassklarinette, Violoncello und Orgel op.84 (2015) ca. 16’
Uraufführung: 24. Oktober 2016 Berlin. Jörg Gottschick, Bariton; Matthias Badczong, Klarinette; Marika Gejrot, Violoncello; Lothar Knappe, Orgel

„Zwei geistliche Interludien“ für Singstimmen, Klarinette, Viola, Harfe und Schlagzeug op.100 (2021) ca. 10′
Texte: Dietrich Bonhoeffer und Jochen Klepper

IM RÜCKSPIEGEL

JUNI

03.06.1975 Mannheim

Für ein Duo-Konzert der Mannheimer Gesellschaft für Neue Musik mit dem Cembalisten und Schlagzeuger (!) Waldemar Döling (in der ungewöhnlichen Kombination von Cembalo und Schlagzeug) schrieb ich die CORRESPONDANCES FÜR ZWEI SCHLAGZEUGER op. 22 (1975).

Dieses virtuose Stück ist für beide Spieler mit korrespondierenden Schlagzeugen instrumentiert: Xylophon ./. Vibraphon oder Kuhglocke ./. Holzblock, Bongos ./. Tom-Toms etc.  So ergeben sich Gemeinschaftlichkeiten der Klangfarben ebenso wie Kontraste, wobei im Verlauf der Komposition die Wechsel zwischen Ton und Geräusch, bewegt und langsam, metrisch und ametrisch eine große Rolle spielen.

Neben zahllosen Aufführungen in Deutschland durch das Duo Andrea & Wolfgang Schneider erklang die Komposition auch in Australien, der Schweiz, den USA und Südamerika.

„Ein bravourös geführtes Zwiegespräch der beiden Instrumente“.
(Mannheimer Morgen) 

„Sorgfältig durchgearbeitet ist dieses Stück und man erkannte in der überzeugenden Darbietung gut die rhythmisch-melodischen Motive und die Korrespondenzen zwischen den beiden Spielern.“
(Rhein-Neckarzeitung Heidelberg)
 

„Martin Christoph Redels ‚Correspondances’ bewiesen, dass mit Schlaginstrumenten sehr wohl feinfühlig, nuanciert und aussagekräftig musiziert werden kann“.
(Der Bund, Bern)

Einen klanglichen Eindruck mag man sich verschaffen unter https://www.youtube.com/watch?v=PoXQ166MZBQ

 

15.06.2014 Zepernick bei Berlin

Zum Gedenken an meinen viel zu früh verstorbenen Freund und Kollegen Theo Brandmüller schrieb ich eine STELE FÜR ORGEL op.78 (2013).  Einige für Brandmüllers musikalisches Leben wichtige Aspekte habe ich – mehr oder minder deutlich hörbar – in die Komposition integriert:
Improvisation war für ihn eine Leidenschaft, weshalb die „Stele“ mit einer Musik improvisatorischen Charakters beginnt. Allmählich geht sie immer mehr über in eine Art von Vogelgesängen, womit an Theos von ihm hoch verehrten Kompositionslehrer Olivier Messiaen ebenso erinnert wird wie durch die anschließende Passage toccatenartigen Charakters, in der das kompositorische System des französischen Meisters stärker als anderswo anklingt. Höhepunkt dieses Abschnitts ist dann ein „Maestoso“, in welchem nach zweimaligem Anlauf beim dritten Mal in Messiaens „langage communicable“ die Töne „Theo“ Verwendung finden, ehe sich der zweite Teil der Komposition anschließt: dieser hat eher meditativen Charakter und verleiht dem Ton „cis“ deshalb zeitweilig eine zentrale Rolle, weil es sich hierbei um Theos „Lieblingston“ handelte.

Die Uraufführung in der St. Annen-Kirche in Zepernick wurde von Susanne Kujala gespielt.

Folgeaufführungen in Mänttä/Finnland sowie durch die Organisten Friedhelm Flamme,  Jörg Abbing, Thomas Noll und  Aya Yoshida in Bielefeld, Saarbrücken und Berlin.

 

30.06.2005 Detmold

Anlässlich eines Festkonzertes zum 80. Geburtstag von Giselher Klebe schrieb ich die kleine Komposition GIOCO DELLE LETTERE per otto clarinetti op. 58 (2005), die von Prof. Hans-Dietrich Klaus und Schülern seiner Detmolder Klarinettenklasse erstmals gespielt wurde (Vincent Nitsche, Claudia Sautter, Kristof Kaminski, Merve Kazokoglu, Sang-Woo Lim, Johannes Hofmann, Agneta Sieweke).

Dieses „Spiel mit den Buchstaben“ weist darauf hin, dass die aus dem Namen „Giselher“ musikalisch umsetzbaren Buchstaben zum thematischen Motto der Komposition werden, welche im Übrigen auch Charaktere bzw. Motive oder Rhythmen aus Werken von Klebe adaptiert.