(Stand: 1. Juli 2018)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
herzlich Willkommen auf meiner Website, auf der Sie sich über Neuigkeiten und Aktivitäten aus meiner kompositorischen Arbeit informieren können.


Durch Anklicken der farbig unterlegten Werktitel gelangen Sie zu einigen Notenbeispielen!

 

Neueres aus der „Werkstatt“:

„DISPUT“ für Horn und Klavier 0p.88 (2017). Spieldauer: 5 1/2′

„WORTLOS SINGEND…“. Klanggedichte für Orchester op.75b (2012/17). Spieldauer: 35′

„BEKENNTNISSPLITTER“ für Sopran und Violoncello mit Gedichten von Irena Wachendorff op.89 (2017). Spieldauer: 5′
Uraufgeführt am 9. Juli 2017 in Berlin-Schöneberg durch Irene Kurka, Sopran und Burkart Zeller, Violoncello.

„BALLADE“ für Violine solo op.90 (2017). Spieldauer: 6′

„FERNE NÄHE“. Requiem für Streichorchester op.91 (2017/18) Spieldauer: 14′

„WIND SKETCHES“. Quintett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott op.92 (2018). Spieldauer: 10′

 

Uraufführungen 2018:

B A L L A D E“ für Violine solo op.90 m(2017)
08. Juli  Zepernick, Sankt-Annen-Kirche (Festival „Randspiele“)

Susanne Zapf, Violine

„S T E R N E N K I N D E R“. Gesänge von Trauer und Hoffnung für Mezzosopran, Bariton, Sprecher,
4-8stimmig gemischten Chor, Knabenchor und Orchester op.75 (2012)
Texte (u.a.) von Claudius, Eichendorff, Goethe, Lenau, Logau, Rückert, Storm und Wachendorff             

13. Juli Konstanz, St. Stephan (Konstanzer Chorfestival)
Marie Seidler, Mezzosopran
Uwe Schenker-Primus, Bariton
Frank Lettenewitsch, Sprecher
Rottweiler Münstersängerknaben
Konstanzer Kammerchor
Vokalensemble Unisono
Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, Leitung Michael Auer

„Redels Musik der ‚Sternenkinder‘ ist hart: Perkussionsbetonte Orchesterklänge vom pp-Raunen bis zu ff-Schrei; frei- und atonale chorische Klangstrukturen, meist polyphon verarbeitet; klagende Partien der beiden Vokalsolisten (Marie Seidler, Mezzosopran; Uwe Schenker-Primus, Bariton) und des Sprechers Frank Lettenewitsch). Das Werk trauert, tröstet und versöhnt zugleich. Aus Gedichten von Eichendorff, Claudius, Fontane, Goethe, Logau, Uhland, Storm und Wachendorff hat Redel ein Werk geschaffen, das betroffen macht. (…) Dass dieses Werk so unter die Haut ging, verdankt es außer dem anwesenden Komponisten auch der Arbeit der Chorleiter Philipp Klahm, Johannes Heieck und des Gesantleiters Michael Auer“.
(Südkurier Konstanz, Reinhard Müller)

„F E R N E   N Ä H E“. Requiem für Streichorchester op.91 (2017/18)
13. September Homburg a.d. Saar (Kulturzentrum Saalbau)
Stuttgarter Kammerorchester, Leitung Matthias Foremny
Wiederholung am 14. September in Stuttgart (Liederhalle, Mozartsaal)

„N I R G E N D L A N D“. Sieben Lieder auf Gedichte von Mascha Kaléko für Mezzosopran und Klavier op.87 (2016)
09. November Hamburg, Tschaikowsky-Saal
Nicole Pieper, Mezzosopran; Olena Kushpler, Klavier

„D I S P U T“ für Horn und Klavier op.88 (2017)
10. November Berlin (Hochschule für Musik „Hanns Eisler“)
Lisa Erchinger, Horn; Ikuko Odai, Klavier

Neuerscheinungen 2018:

Falls nicht anders angegeben sind alle auf dieser Seite genannten Werke verlegt bei Boosey & Hawkes / Bote & Bock (Berlin)

 

„IM ANFANG“. Geistliche Musik für Mezzosopran, Flöte, Harfe und Orgel op.83 (2015)
Kompositionsauftrag der Stiftung St. Matthäus, Berlin
Uraufgeführt am 25. Dezember 2015  in der St. Matthäuskirche Berlin.
Heike Peetz, Mezzosopran
Klaus Schöpp, Flöte
Katharina Hanstedt, Harfe
Lothar Knappe, Orgel.
ISMN 979-0-2025-3455-7
ISBN 978-3-7931-4152-5 Im Anfang

 

Als Bearbeitung erschien:
„SECHS LYRISCHE STÜCKE“ von Edvard Grieg
für Klarinette und Klavier arrangiert von Martin Christoph Redel
1. Volksweise op.38/2
2. Elegie op.38/6
3. Vöglein op.43/4
4. Notturno op.54/4
5. Salon op. 65/4
6. Zug der Zwerge op.54/3.
„Uraufführung“ am 13. November 2017 in Winnenden (Schloss)
Wolfgang Meyer, Klarinette
Markus Hadulla, Klavier
ISMN 979-0-2025-3513-4
ISBN 978-3-7931-4210-2

Redel-Werke als Wettbewerbsrepertoire

Beim 10. Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ 2018 in Graz standen folgende Vokalkompositionen von mir in den Repertoirelisten:

  • ERTRÄUMT. Gesänge auf Texte von Irena Wachendorff für Mezzosopran/Alt und Klavier op.60 (2006) *
  • DREI ECKELS-LIEDER für Mezzosopran/Alt und Klavier op.72 (2011) *
  • NIRGENDLAND. Sieben Lieder auf Gedichte von Mascha Kaléko für Mezzosopran/Alt und Klavier op.87 (2016)
  • WAS ES IST. Lyrisches Traumbuch auf zwölf Gedichte von Erich Fried für Bass-Bariton und Klavier op.54 (2001) *
  • WAS ES IST. Lyrisches Traumbuch auf zwölf Gedichte von Erich Fried für Tenor und Klavier op.54 (2001) *

*  Diese Werke waren ebenfalls in der Liedrepertoireliste des Deutschen Musikwettbewerbs 2018 (9.-13. März, Augustinum Bonn) zu finden.


 

IM RÜCKSPIEGEL

Uraufführungskalender des Monats

JULI

 

06.07.2001 Stuttgart

Die Komposition SCHLAGZEILEN für vier Perkussionisten op. 49 (1997/2000) besteht aus vier Sätzen: Carillon – Dialog – Sambambo – Spirale.

Die Uraufführung erfolgte durch Studierende der Schlagzeugklasse Prof. Klaus Treßelt an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.

Während sich „Carillon“ – dem Titel gemäß – ausschließlich auf Mallets „abspielt“, zeigt der „Dialog“ den ständigen Wechsel zwischen Instrumenten mit oder ohne Tonhöhe. „Sambambo“ verneigt sich vor südamerikanischen Einflüssen (Samba/Mambo) und in der „Spirale“ geht es um eine sich immer heftiger zuspitzende, beschleunigende Entwicklung.

 

 

10.07.2007 Detmold

Bei dem Zyklus „ERTRÄUMT“ FÜR MEZZOSOPRAN UND KAMMERORCHESTER op. 60a (2006) auf Texte von Irena Wachendorff handelt es sich um eine Art von Liebesliedern, in denen das lyrische Ich immer wieder Fragen, Feststellungen und Hoffnungen an ein imaginäres Gegenüber formuliert.

Noch im gleichen Jahr der ursprünglich für Gesang und Klavier verfassten Komposition entstand diese Version für Mezzosopran und Kammerorchester, die durch das Detmolder Kammerorchester und die Solistin Gerhild Romberger uraufgeführt wurde. Die Leitung hatte Eckhard Fischer. 

„Die kurzen, teils sehnsüchtig-wehmütigen, teils spröden Texte von Irena Wachendorff formulieren Thesen, machen aber auch das Fragen, das Suchen zum Thema. In eigenwilliger Harmonik, mit viel Sinn für das ‚Erträumte’, das, was sein könnte, und mit programmatisch-lautmalerischen Ansätzen – etwa, wenn die Textpassage ‚in dunkler Nacht’ mit ganz tiefen Klängen unterlegt ist oder wenn schnelle, getriebene Läufe die Zeilen um den ‚Kopf an Kopf rennenden Verstand’ untermalen – fasst Redel die Auszüge aus Wachendorffs Gedichtband ‚Grenzwort’ in Musik. Gerhild Romberger interpretierte das in Rhythmik und Harmonik hoch anspruchsvolle Werk eindringlich mit ihrer warmen, bestens geführten Stimme“. (Lippische Landeszeitung)

 

 

12.07.2004 Detmold

Für meinen Kollegen und Leiter der Schlagzeugklasse an der Detmolder Musikhochschule, Professor Peter Prommel, schrieb ich unter dem Titel  „PETER’S PERCUZZLE-PUZZLE“ op. 56 (2002/03)  fünf Übungs- bzw. Vortragsstücke sowie ein Quintett für Schlagzeug:

„Meditation“ für Vibraphon
„RuM(b)arimba“ für Marimbaphon
„Intonation-concentration“ für 4 Kesselpauken
„Hand-and-footfood“ für kleines Setup
„Points of impact“ für Kleine Trommel
„Quodlibe(a)t“ für fünf Schlagzeuger.

Diese kleinen Solo-Kompositionen sollen einerseits eine technische und musikalische Herausforderung für jeden Spieler darstellen, wobei jedes der Stücke einen ganz eigenen Charakter hat. In dem Quintett „Quodlibe(a)t“ werden dann – dem Titel entsprechend – alle musikalischen Materialien der Soli miteinander verknüpft und auch auf die anderen Instrumente übertragen. Erschienen ist das Werk im verlag edition gravis (Brühl/Berlin).

Die Ausführenden der Uraufführung waren

Margarita Kourtparasidou,Vibraphon
Yoana Varbanova, Marimbaphon
Po Tsen Yeh, Pauken
Theodore Milkov, Setup
Pi Tzu Yang, Kleine Trommel.

Weitere Aufführungen (ganz oder teilweise) in Amsterdam, Appleton, WI (USA), Brüssel, Eindhoven.

„Als Komponist sucht Redel die Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit. Seine Musik ist immer von einer kompositionstechnischen Klarheit, dennoch zwingt er Interpret und Hörer gleichermaßen, sich mit dem musikalischen Material auseinander zu setzen. Die vorliegenden sechs Übungs- und Vortragsstücke sind geradezu ein Paradebeispiel für die vielseitigen Möglichkeiten der Schlaginstrumente, wobei Redel natürlich seine Erfahrungen als konzertierender Schlagzeuger zugute kommen.
Sowohl die fünf Solostücke als auch das Quintett basieren auf diesen Erkenntnissen. Sie verlangen ein hohes Maß an spieltechnischer und rhythmischer Präsenz. Die geforderten Spieltechniken bewegen sich zwar im klassisch-konventionellen Rahmen, trotzdem erweitern sie das Repertoire durch neue, interessante Anschlagsvarianten und geben so dem Interpret die Möglichkeit, die ganze Palette seiner Technik und Musikalität vorzustellen.
(Siegfried Fink / Üben & Musizieren)

 

 

13.07.2007 Braunwald/Schweiz

Im Auftrag der Gesellschaft der Musikfreunde Braunwald entstand für das Geschwister-Duo Sibylle Tschopp (Violine) und Mirjam Tschopp (Viola) die Komposition SUISSESQUISSES.  Duo für Violine und Viola op. 62 (2006/07).

Die Besonderheit dieses Kompositionsauftrages bestand darin, dass das zu schreibende Werk mit der Thematik der 72. Musikwoche Braunwald verknüpft sein sollte: „Volksmusik als Quelle der Kunstmusik“. So nehmen einzelne Sätze z.B. Bezug auf das alte Volkslied „Ach, bittrer Winter“ oder den alpenländischen „Zwiefachen“.
                                 

 

18.07.2013 Sasbachwalden

Für das Musikfestival „TON:arten“ in Sasbachwalden schrieb ich einen Solo-Zyklus für Mezzosopran „IM VERBORGENEN“. Nachtgedanken für Frauenstimme allein op.77 (2013).  

Das Werk entstand für die Sängerin Nicole Pieper als die inzwischen fünfte textlich-musikalische Zusammenarbeit zwischen der Lyrikerin Irena Wachendorff und mir. Die sehr persönliche Ausdruckssphäre dieser Gedichte und ihre zumeist in sich kontrapunktischen, gegensätzlichen oder umgekehrten Erkenntnisse zwischen Glauben, Zweifel, Himmel und Hölle – formuliert in knapper Aphoristik – haben mich auch in dieser Komposition herausgefordert. Nun aber auch unter dem Aspekt, dass im Uraufführungsraum (SWR Funkturm, Hornisgrinde) ein enormer Nachhall herrscht und insofern eine linear-einstimmige Musik zu einer mehrstimmig-harmonischen verschmelzen kann und darf.

Weitere Aufführungen in Buxtehude, Sendenhorst, Detmold.

 

19.07.1968 Detmold

Das STREICHQUARTETT   I  op. 7 (1967) entstand noch während meiner Studienzeit bei Rudolf Kelterborn, dem das Werk auch gewidmet ist. Die Uraufführungsinterpreten waren Heinrich Hörlein und Fenneken Franken, Violine; Adelheid Souchay, Viola; Walter Keller, Violoncello.
Eine Rundfunkproduktion mit dem Kulling-Quartett (Stuttgart) liegt im WDR vor. 

„Diese Musik ist ganz aus dem Klang der vier Streichinstrumente erfunden und auch in ihrer zeitgemäß freien Tonalität ‚innerlich gehört’. Darüber hinaus verrät sie einen exakt planenden schöpferischen Sinn und einen starken und individuellen Willen zur klaren und auch beim ersten Hören wahrnehmbaren Form, alles Dinge, die in der Musik unserer Zeit alles andere als selbstverständlich sind.“ (Lippische Landeszeitung)

 

23.07.2000 Schladming/Österreich

OMAGGIO  per Violino e orchestra, op. 52b (1999/2000) entstand – in seiner Erstfassung für Violine und Klavier – im Gedenken an die Geigerin Magdalena Kupf (die Ehefrau des Geigers Thomas Christian). Bei einem Autounfall kam sie 1999 ums Leben.

Das Werk ist Thomas Christian gewidmet, der es in dieser Orchesterfassung mit dem Budapest Chamber Symphony Orchestra unter der Leitung von Roberto Zarpellon beim Festival “Schlagminger Musiksommer” erstmals spielte. Die musikalisierbaren Buchstaben des Namens “Magdalena” bilden die Grundstruktur für das gesamte Stück.          

 

29.07.1992 Ansbach

„AUS TIEFER NOT“ ist eine Chor-Trilogie, deren Teile zu unterschiedlichen Zeiten entstanden sind. Als Ergänzung zu der bereits 1985 komponierten (und im gleichen Jahr von der Ansbacher Jugendkantorei unter Rainer Goede uraufgeführten) 4-7-stimmigen Motette “Die mit Tränen säen“ op.35 (1985) entstanden – auf Anregung von Prof. Uwe Gronstay – die zwei Motetten “Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen” op.42a (Psalm 22 und 39) und “Wie lieblich sind deine Wohnungen“ op.42b  (Psalm 84) für vierstimmigen Chor a cappella op. 42 a/b (1991) Alle drei Motetten können sowohl einzeln als auch als Zyklus aufgeführt werden, letzteres dann mit dem Gesamttitel AUS TIEFER NOT”.

Die Uraufführung des Gesamtzyklus erfolgte im Rahmen der „Ersten Tage für Neue Musik in der Kirche“ in Ansbach durch die Ansbacher Jugendkantorei unter Leitung von Rainer Goede.

Weitere Aufführungen (entweder Gesamtzyklus oder einzelne Motetten) in Aachen, Bad Pyrmont, Bamberg, Berlin, Breslau, Bünde, Detmold, Greven, Hamburg, Ilmenau, Iserlohn, Karlsruhe, Krakau, Leipzig, Lübeck, Mariestad/Schweden, Nürnberg, Onsla/Schweden, Schwerin, Wien, Wismar, Wurzen.

Interpretierende Chöre:

Junger Chor Aachen / Fritz ter Wey
Musica Viva Chor Bamberg / Fritz Braun
Niederländischer Kammerchor Amsterdam / Uwe Gronostay
Thomanerchor Leipzig / Georg Christoph Biller
Vokalensemble der Stadtkirche Karlsruhe-Durlach / Hanns Martin Corrinth
Vokalensemble St. Lorenz Nürnberg / Matthias Ank
Westfälischer Kammerchor Münster / Matthias Ank

„Wie er die Texte musikalisch formte, wie er mit Sekundreibungen ein eigentümliches, teils transzendentes Klangklima erzeugt, wie er Endphasen in mystisches Pianissimo ausschwingen lässt; das ist schlechthin genial. Was Intonation und Atemtechnik angeht auch für professionelle Chöre eine enorme Herausforderung“. (Lippe aktuell)