(Stand: 1. Juni 2017)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
herzlich Willkommen auf meiner Website, auf der Sie sich über Neuigkeiten und Aktivitäten aus meiner kompositorischen Arbeit informieren können.


Durch Anklicken der farbig unterlegten Werktitel gelangen Sie zu einigen Notenbeispielen!

 

Neues aus der „Werkstatt“:

„DISPUT“ für Horn und Klavier 0p.88 (2017). Spieldauer: 5 1/2 Minuten.

„WORTLOS SINGEND…“. Klanggedichte für Orchester op.75b (2012/17)

„BEKENNTNISSPLITTER“ für Sopran und Violoncello mit Gedichten von Irena Wachendorff op.89 (2017)

Neuerscheinungen 2017:

Falls nicht anders angegeben sind alle auf dieser Seite genannten Werke verlegt bei Boosey & Hawkes / Bote & Bock (Berlin)

 

„BEGEGNUNG“. Rheinische Bagatelle für Klavier op.85 (2016)
Erschienen im Rahmen des internationalen Kompositionsprojekts „250 piano pieces for BEETHOVEN“ der Pianistin Susanne Kessel.
Verlag: Editions Musica Ferrum, London
Vol.3 der Sammlung

„NIRGENDLAND“. Sieben Lieder auf Gedichte von Mascha Kaléko für Mezzosopran und Klavier op.87 (2016)

Martin Christoph Redel:
„Hommage à György Ligeti.
Einflüsse Ligeti’scher Kompositionstechniken und Klanglichkeiten auf meine Komposition ‘Les Adieux’”
in

„György Ligeti. Aspekte seines Werks und seiner Persönlichkeit“.
Schriftenreihe der Hochschule für Musik Saar, Band 7. Röhrig Universitätsverlag GmbH St. Ingbert.

 

 

Redel-Werke als Wettbewerbsrepertoire

Beim Internationalen Flötenwettbewerb „Friedrich Kuhlau“ 2017 in Uelzen/Deutschland ist der FEUERTANZ für zwei Flöten und Klavier op.69 (2010) Pflichtstück im 2. von 3 Durchgängen.

Beim 10. Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ 2018 in Graz stehen folgende Vokalkompositionen von mir in den Repertoirelisten:

  • ERTRÄUMT. Gesänge auf Texte von Irena Wachendorff für Mezzosopran/Alt und Klavier op.60 (2006) *
  • DREI ECKELS-LIEDER für Mezzosopran/Alt und Klavier op.72 (2011) *
  • NIRGENDLAND. Sieben Lieder auf Gedichte von Mascha Kaléko für Mezzosopran/Alt und Klavier op.87 (2016)
  • WAS ES IST. Lyrisches Traumbuch auf zwölf Gedichte von Erich Fried für Bass-Bariton und Klavier op.54 (2001) *
  • WAS ES IST. Lyrisches Traumbuch auf zwölf Gedichte von Erich Fried für Tenor und Klavier op.54 (2001) *

*  Diese Werke sind ebenfalls in der Liedrepertoireliste des Deutschen Musikwettbewerbs 2018 zu finden


 

IM RÜCKSPIEGEL

Uraufführungskalender des Monats

JUNI

03.06.1975 Mannheim

Für ein Duo-Konzert der Mannheimer Gesellschaft für Neue Musik mit dem Cembalisten und Schlagzeuger (!) Waldemar Döling (in der ungewöhnlichen Kombination von Cembalo und Schlagzeug) schrieb ich die CORRESPONDANCES FÜR ZWEI SCHLAGZEUGER op. 22 (1975).

Dieses virtuose Stück ist für beide Spieler mit korrespondierenden Schlagzeugen instrumentiert: Xylophon ./. Vibraphon oder Kuhglocke ./. Holzblock, Bongos ./. Tom-Toms etc.  So ergeben sich Gemeinschaftlichkeiten der Klangfarben ebenso wie Kontraste, wobei im Verlauf der Komposition die Wechsel zwischen Ton und Geräusch, bewegt und langsam, metrisch und ametrisch eine große Rolle spielen.

Neben zahllosen Aufführungen in Deutschland durch das Duo Andrea & Wolfgang Schneider erklang die Komposition auch in der Schweiz, in Australien und Südamerika.

„Ein bravourös geführtes Zwiegespräch der beiden Instrumente“. (Mannheimer Morgen)

„Sorgfältig durchgearbeitet ist dieses Stück und man erkannte in der überzeugenden Darbietung gut die rhythmisch-melodischen Motive und die Korrespondenzen zwischen den beiden Spielern.“ (Rhein-Neckarzeitung Heidelberg)

„Martin Christoph Redels ‚Correspondances’ bewiesen, dass mit Schlaginstrumenten sehr wohl feinfühlig, nuanciert und aussagekräftig musiziert werden kann“. (Der Bund, Bern)

Einen klanglichen Eindruck mag man sich verschaffen unter https://www.youtube.com/watch?v=PoXQ166MZBQ

 

15.06.2014 Zepernick bei Berlin

Zum Gedenken an meinen viel zu früh verstorbenen Freund und Kollegen Theo Brandmüller schrieb ich eine STELE FÜR ORGEL op.78 (2013).  Einige für Brandmüllers musikalisches Leben wichtige Aspekte habe ich – mehr oder minder deutlich hörbar – in die Komposition integriert:

Improvisation war für ihn eine Leidenschaft, weshalb die „Stele“ mit einer Musik improvisatorischen Charakters beginnt. Allmählich geht sie immer mehr über in eine Art von Vogelgesängen, womit an Theos von ihm hoch verehrten Kompositionslehrer Olivier Messiaen ebenso erinnert wird wie durch die anschließende Passage toccatenartigen Charakters, in der das kompositorische System des französischen Meisters stärker als anderswo anklingt. Höhepunkt dieses Abschnitts ist dann ein „Maestoso“, in welchem nach zweimaligem Anlauf beim dritten Mal in Messiaens „langage communicable“ die Töne „Theo“ Verwendung finden, ehe sich der zweite Teil der Komposition anschließt: dieser hat eher meditativen Charakter und verleiht dem Ton „cis“ deshalb zeitweilig eine zentrale Rolle, weil es sich hierbei um Theos „Lieblingston“ handelt.

Die Uraufführung in der St. Annen-Kirche in Zepernick wurde von Susanne Kujala gespielt.

Folgeaufführungen erfolgten bis jetzt durch sie in Mänttä/Finnland sowie durch Friedhelm Flamme in Bielefeld.

 

30.06.2005 Detmold

Anlässlich eines Festkonzertes zum 80. Geburtstag von Giselher Klebe schrieb ich die kleine Komposition GIOCO DELLE LETTERE per otto clarinetti op. 58 (2005), die von Prof. Hans-Dietrich Klaus und Schülern seiner Detmolder Klarinettenklasse erstmals gespielt wurde (Vincent Nitsche, Claudia Sautter, Kristof Kaminski, Merke Kazokuglu, Sang-Woo Lim, Johannes Hofmann, Agneta Sieweke).

Dieses „Spiel mit den Buchstaben“ weist darauf hin, dass die aus dem Namen „Giselher“ musikalisch umsetzbaren Buchstaben zum thematischen Motto der Komposition werden, welche im Übrigen auch Charaktere bzw. Motive oder Rhythmen aus Werken von Klebe adaptiert.