(Stand: 01.10. 2021)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
herzlich Willkommen auf meiner Website, auf der Sie sich über Neuigkeiten und Aktivitäten aus meiner kompositorischen Arbeit informieren können.
Für Ihr Interesse danke ich Ihnen herzlich!


Aktuelles

Mein „Nachtstück für Klarinette und Klavier (‚Denk ich an Deutschland in der Nacht…‘)“ erreichte beim Internationalen Kompositionswettbewerb 2021 der „Classic Pure Vienna“ die Finalrunde.

Mein „Arparinetto – Tre pezzi per clarinetto ed arpa“ (2011) wurde für den International Classical Music Competition der Vienna Classical Music Academy (v.c.m.a) 2021 nominiert.

Seit 50 Jahren werden meine Kompositionen verlegt von Boosey & Hawkes / Bote & Bock, Berlin. Näheres hierzu  unter boosey.com auf Seite 6

Meine Komposition „Ferne Nähe – Requiem für Streichorchester – entstanden zum Gedenken an im Mittelmeer ertrunkene Flüchtlinge – wurde beim 10. Internationalen Kompositionswettbewerb des Álvarez Chamber Orchestra (London) mit dem „Mullord Award“ ausgezeichnet.
Kommentare aus der Jury:
„A masterpiece of deeply felt religiosity“.
„Aeriated texture with rhythmic propellors that keep interest alive. Neat distribution of performance indications and labelling of sections according to the various sections of the Missa da Requiem text“.
„Very well written for the string medium and will sound highly effective and interesting“.

Neu auf YouTube: „Feuertanz“ für zwei Flöten und Klavier op.69 (2010) in der Interpretation des Belgischen „Trio Oscillatonen“ (Flûtes: Yorick De Bruycker & Adèle Legrand; Piano: Umut Vicdanhttp://www.youtube.com/watch?v=4X7dsqO0rqQ

 

Neueres aus der „Werkstatt“ 2018/19/20/21:

Durch Anklicken der farbig unterlegten Werktitel gelangen Sie zu einigen Notenbeispielen!

„WIND SKETCHES“. Quintett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott op.92 (2018).
Uraufführung: 21.03.2021 Düren. Ma’alot Quintett. Wegen Covid-19 verschoben auf 23.11.2021

„Erik Saties ‚SPORTS ET DIVERTISSEMENT (1914)‘. Eine kompositorische Interpretation für großes Ensemble sowie Sprecher und Projektion ad libitum“ (2019)

CHORALVORSPIEL zum Lutherchoral „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ für Orgel (2019)
Uraufführung: 05.10.2019 Zepernick. Thomas Noll, Orgel

„SAXOLLAGE“. Quartet for saxophones op.94 (2019)

„BEKENNTNISSPLITTER“ für (Mezzo-)Sopran und Marimbaphon op.89a (2017/19)

„MorgenSternSchnuppen“. 8 Aphorismen auf Gedichte von Christian Morgenstern für (Mezzo-)Sopran und Marimbaphon op.95 (2019)
Uraufführung: 03.10.2020 Detmold. Pia Viola Buchert, Mezzosopran; Yoana Varbanova, Marimbaphon

„NACHTSTÜCK“ für Klarinette und Klavier op.96 (2020) „Denk ich an Deutschland in der Nacht…“
Uraufführung: 03.07.2021 Detmold. Felix Brucklacher, Klarinette; Hiroko Arimoto, Klavier

„CHIAROSCURO“. Passagen für Orgel op.97 (2020)
Uraufführung: 24.07.2020 Göttingen (St. Jacobi). Friedhelm Flamme, Orgel
https://www.youtube.com/watch?v=kBHSkZoU90U&t=4s
„Ein tolles, stimmungsvolles und gleichzeitig sehr virtuoses und wirkungsvolles Stück.“ (Prof. Gerhard Weinberger)

„CHOREOGRAPHIE“ für großes Orchester op.98 (2020)

„RILKE – GESÄNGE“ für Frauenstimme und Klavier op.99 (2020). Mezzosopran oder Sopran
„Ich finde es wunderbar, dass Sie unter anderem auch ein engagierter Lieder-Komponist sind, und die kurzen Einblicke in den Rilke-Zyklus 
überzeugen mich von einer sehr feinen Arbeit.“ (Helmut Deutsch)

„ZWEI GEISTLICHE INTERLUDIEN“ (zu Bachs H-Moll Messe) für Singstimmen, Klarinette, Viola, Harfe und Schlagzeug op.100 (2021)
Texte: Dietrich Bonhoeffer und Jochen Klepper

„BESCHWÖRUNG“. Ritual für Klarinette solo op.101 (2021)

 

 

Neuerscheinungen 2018/19/20/21:
Falls nicht anders angegeben sind alle auf dieser Seite genannten Werke verlegt bei Boosey & Hawkes / Bote & Bock (Berlin)

„IM ANFANG“. Geistliche Musik für Mezzosopran, Flöte, Harfe und Orgel op.83 (2015)
Kompositionsauftrag der Stiftung St. Matthäus, Berlin
Uraufgeführt am 25. Dezember 2015  in der St. Matthäuskirche Berlin.
Heike Peetz, Mezzosopran
Klaus Schöpp, Flöte
Katharina Hanstedt, Harfe
Lothar Knappe, Orgel.
ISMN 979-0-2025-3455-7
ISBN 978-3-7931-4152-5 Im Anfang

„ZWISCHEN WUNDE UND SCHMERZ. Streichquartett III mit Sopran auf Texte von Najet Adouani (2016)
Uraufführung am 6. Oktober 2017 in Hamburg (Mirallessaal)
Frauke-Maria Thalacker, Sopran
Arsen Zorayan & Ivanna Ilina-Frolikov, Violine
Lucas Schwengebecher, Viola
Closvis Michon, Violoncello
ISMN 979-0-2025-3514-1
ISBN 978-3-7931-4211-9

„DISPUT“ für Horn und Klavier op.88 (2017)
Uraufführung am 11. Oktober 2018 Berlin (Krönungskutschersaal)
Lisa Erchinger, Horn; Ikuko Odai, Klavier
ISMN 979-0-2025-3512-7
ISBN 978-3-7931-4209-6

Als Bearbeitung erschien:
„SECHS LYRISCHE STÜCKE“ von Edvard Grieg (2017)
für Klarinette und Klavier arrangiert von Martin Christoph Redel
1. Volksweise op.38/2
2. Elegie op.38/6
3. Vöglein op.43/4
4. Notturno op.54/4
5. Salon op. 65/4
6. Zug der Zwerge op.54/3.
„Uraufführung“ am 13. November 2017 in Winnenden (Schloss)
Wolfgang Meyer, Klarinette
Markus Hadulla, Klavier
ISMN 979-0-2025-3513-4
ISBN 978-3-7931-4210-2

„RESONANCES“ for two pianos and percussion op.66 (2009/10)
2 Spielpartituren und 2 Schlagzeugstimmen.
Uraufführung: 25. September 2010 in Detmold (Konzerthaus).
Artwork-Ensemble: Hajdi Elzeser & Nenad Lecic, Klavier; Yoana Varbanova & Sven Pollkötter, Percussion
DIGITAL-Ausgabe: https://www.boosey.com/cr/sheet-music/Martin-Christoph-Redel-Resonances-Op66/101698

„RILKE .GESÄNGE für Sopran und Klavier op.99 (2020)
Ausgabe auch für Mezzosopran und Klavier

Ansichtspartituren (komplett) Online:

LACRIMAE für Violine und Orchester: https://www.boosey.com/cr/perusals/score?id=38843

REFLECTIONS für Violine und Orchester: https://www.boosey.com/cr/perusals/score?id=7836

FERNE NÄHE – Requiem für Streichorchester: https://www.boosey.com/cr/perusals/score?id=39162

ARCHIPEL. Klanginseln für Orgel, Marimbaphon, Schlagzeuggruppen und Orchester: https://www.boosey.com/cr/perusals/score?id=39048

STERNENKINDER. Gesänge von Trauer und Hoffnung für Mezzosopran, Bariton, Sprecher, gemischten Chor, Kinder-/Knabenchor und Orchester:
https://www.boosey.com/cr/perusals/score?id=29401

CHOREOGRAPHIE für großes Orchester:  https://www.boosey.com/cr/perusals/score?id=39331. (Frei zur Uraufführung)

 

Redel-Werke als Wettbewerbsrepertoire 2020/21

In die Repertoireliste für den 18. Westfälischen van Bremen Klavierwettbewerb 2020 am 7. November in Dortmund wurde von der Pianistin Susanne Kessel u.a. meine BEGEGNUNG. Rheinische Bagatelle für Klavier op.85 (2016) als „besonders geeignet“  für junge Klavierspieler vorgeschlagen. https://susannekessel.bandcamp.com/track/martin-christoph-redel-de-begegnung-rheinische-bagatelle-f-r-klavier-susanne-kessel-piano-150-2
Verlag Musica Ferrum, London

* * *

Beim 18. Internationalen Friedrich-Kuhlau-Flötenwettbewerb 2021 in Uelzen findet sich in der Repertoireliste für die Kategorie „2 Flöten und Klavier“ auch wieder mein FEUERTANZ.

* * *

Beim 11. Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ 2021 in Graz (verschoben auf Februar 2022) stehen wieder folgende Vokalkompositionen von mir in den Repertoirelisten:

  • ERTRÄUMT.* Gesänge auf Texte von Irena Wachendorff für Mezzosopran/Alt und Klavier op.60 (2006)
  • DREI ECKELS-LIEDER* für Mezzosopran/Alt und Klavier op.72 (2011)
  • NIRGENDLAND. Sieben Lieder auf Gedichte von Mascha Kaléko für Mezzosopran/Alt und Klavier op.87 (2016)
  • WAS ES IST.* Lyrisches Traumbuch auf zwölf Gedichte von Erich Fried für Bass-Bariton und Klavier op.54 (2001)
  • WAS ES IST. Lyrisches Traumbuch auf zwölf Gedichte von Erich Fried für Tenor und Klavier op.54 (2001)

* Diese Liederzyklen sind auch Bestandteil der Repertoirelisten des Deutschen Musikwettbewerbs 2022 (07.-19. März).


 

Klassische Kammermusikbesetzungen im Redel – Sound: 

KLAVIERTRIOS

Trio  für Klavier, Violine und Violoncello (in einem Satz) op. 19 (1973) 10‘
Uraufführung: 7. November  1974 Münster (Detmolder Trio: Alan Speer, Klavier; Eva Dörnenburg, Violine; Ina Schlüter, Violoncello)

Schattenlinien. Fantasie für Violine, Violoncello und Klavier op. 53 (2000/2001)  16‘
Uraufführung: 16. Dezember 2001 Dortmund (Trio Jean Paul: Ulf Schneider, Violine; Martin Löhr, Violoncello; Eckart Heiligers, Klavier)  

STREICHQUARTETTE

Streichquartett I  op. 7 (1967)  15‘
Uraufführung: 19. Juli 1968 Detmold. (Heinrich Hörlein & Fenneken Franken, Violine; Adelheid Souchay, Viola; Walter Keller, Violoncello)

Streichquartett II op. 25 (1977) 17-18‘
Uraufführung: 6. August 1978 Hitzacker (Ensemble classique, Köln: Winfried Rüssmann & Koenraad Ellegiers, Violine; Hartmut Frank, Viola;
Claus Kühr, Violoncello)

Zueignung für Streichquartett op.73 (2011) #  4’15’’
Uraufführung:  15.September 2012 Weikersheim.
Lerchen-Quartett (Kathrin Scheungraber und Lisa Klotz, Violine; Hanna Breuer, Viola; Sophie Scheungraber, Violoncello)

Chiffren  einer „bergigen“ Tonfolge für Streichquartett (2013)
Uraufführung: 04. November 2013 Weikersheim
Aris Quartett (Anna Kahtarina Wildermuth und Noémi Zipperling, Violine; Caspar Vinzenz, Viola; Lukas Sieber, Violoncello)

„Zwischen Wunde und Schmerz“. Streichquartett III mit Sopran op.86 (2016)  15’
Texte: Najet Adouani
Uraufführung: 6. Oktober 2017 Hamburg (Miralles-Saal)
(Frauke-Maria Thalacker, Sopran; Arsen Zorayan & Ivanna Ilina-Frolikov, Violine; Lucas Schwengebecher, Viola; Clovis Michon, Violoncello)

QUINTETTE

Quintett für Klarinette, 2 Violinen, Viola und Violoncello op. 38 (1988)  15-16‘
Uraufführung: 11. Dezember 1988 Berlin (Philharmonie). Scharoun Ensemble:
(Peter Geisler, Klarinette; Alessandro Cappone und Armin Brunner, Violine; Brett Dean, Viola; Richard Duven, Violoncello)

Espressioni für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Klavier op. 29 (1980)  19‘
Uraufführung: 14. März 1982 Kopenhagen (Hansjörg Schellenberger, Oboe; Karl Leister, Klarinette; Gerd Seifert, Horn; Günter Piesk, Fagott; David Levine, Klavier)

Wind Sketches. Quintett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott op.92 (2018)   10’

GEISTLICHE MUSIK

R e f l e x i o n e n für Orgel op.18 (1972)   8’
Uraufführung: 25. April 1973 Kassel (Woche für geistliche Musik der Gegenwart)
Peter Schumann, Orgel

„Aus tiefer Not“
Drei Motetten op. 35 und op. 42 a/b für 4 – 7stimmigen Chor a cappella (1985/91):
15′

D i e  m i t T r ä n e n   s ä e n“.  Motette für vier- bis siebenstimmigen Chor a cappella (Psalm 126) 6′
Uraufführung: 3. September 1985 Bad Reichenhall (Ansbacher Jugendkantorei, Ltg. Rainer Goede)

„M e i n G o t t, w a r u m   h a s t   d u   m i c h   v e r l a s s e n“. Motette für vierstimmigen Chor a cappella   (Psalm 22 und 39) 4½‘
„W i e l i e b l i c h s i n d   d e i n e   W o h n u n g e n“. Motette für vierstimmigen Chor a cappella   (Psalm 84)  3½‘
Uraufführung: 29. Juli 1992 Ansbach (Ansbacher Jugendkantorei, Ltg. Rainer Goede).

„S t e r n e n k i n d e r“. Gesänge von Trauer und Hoffnung für Mezzosopran, Bariton, gemischten Chor, Knaben-/Kinderchor und Orchester op. 75 (2012).  Texte (u.a.) von Claudius, Eichendorff, Goethe, Lenau, Logau, Rückert, Storm und Wachendorff  35’
Uraufführung: 13. Juli 2018 Konstanz
Marie Seidler, Mezzosopran; Uwe Schenker-Primus, Bariton; Frank Lettenewitsch, Sprecher;
Vokalensemble Unisono; Rottweiler Münstersängerknaben; Konstanzer Kammerchor.
Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, Leitung Michael Auer

„S t e r n e n k i n d e r“. Gesänge von Trauer und Hoffnung für Mezzosopran, Bariton, gemischten Chor, Knaben-/Kinderchor, zwei Klaviere, Harfe und Schlagzeug op.75a (2012/15).
Texte (u.a.) von Claudius, Eichendorff, Goethe, Lenau, Logau, Rückert, Storm und Wachendorff   35’


„I m A n f a n g“.
Geistliche Musik für Mezzosopran, Flöte, Harfe und Orgel op.83 (2015)
ca. 14’
Uraufführung: 25. Dezember 2015 Berlin (St. Matthäus-Kirche). Heike Peetz, Gesang; Klaus Schöpp, Flöte; Katharina Hanstedt, Harfe; Lothar Knappe, Orgel


„Z u n g e n s c h l a g“. Musik zum 8. Gebot für Bariton, Klarinette/Bassklarinette, Violoncello und Orgel op.84 (2015) ca. 16’
Uraufführung: 24. Oktober 2016 Berlin. Jörg Gottschick, Bariton; Matthias Badczong, Klarinette; Marika Gejrot, Violoncello; Lothar Knappe, Orgel

„Zwei geistliche Interludien“ für Singstimmen, Klarinette, Viola, Harfe und Schlagzeug op.100 (2021) ca. 10′
Texte: Dietrich Bonhoeffer und Jochen Klepper

IM RÜCKSPIEGEL

OKTOBER

 03.10.2020 Detmold

Im Rahmen des 11. Hörfestes Neue Musik in Ostwestfalen-Lippe erklangen erstmals die „MorgenSternSchnuppen“, 8 Aphorismen für (Mezzo-)Sopran und Marimbaphon auf Gedichte von Christian Morgenstern op.95 (2019).

Die Ausführenden waren Pia Viola Buchert, Mezzosopran und Yoana Varbanova, Marimbaphon.

Diese „MorgenSternSchnuppen“ stellen das humorvollere Schwesterwerk zu der ernsteren Komposition BEKENNTNISSPLITTER für dieselbe Besetzung dar, die in ihrer Urfassung mit Sopran und Violoncello besetzt war.

 

06.10.2017 Hamburg

Angesichts der seinerzeit (und leider heute immer noch) aktuellen Flüchtlingssituation wählte ich Gedichte und Interviewausschnitte von der aus Tunesien mehrfach geflüchteten Lyrikerin und Journalistin Najet Adouani für mein STREICHQUARTETT III (mit Sopran) op.86 „Zwischen Wunde und Schmerz“ aus.

Die Uraufführung fand im Rahmen eines Konzertes der „Alternative Academy of Arts“ im Miralles-Saal statt. Die Interpreten waren Frauke-Maria Thalacker, Sopran; Arsen Zorayan & Ivanna Ilina-Frolikov, Violine; Lucas Schwengebecher, Viola; Clovis Michon, Violoncello. 

„Ihr Streichquartett auf die bewegenden Texte von Frau Adouani finde ich sehr schön, so vielgestaltig, voller Phantasie und Kontraste, so wunderbar gearbeitet und aufregend!“
(Aribert Reimann)

08.10.1966 Kassel

Mein Kompositionslehrer Rudolf Kelterborn regte an, mich an einem Konzert im Rahmen der Kasseler Musiktage 1966 zu beteiligen, welches unter dem Motto „Junge Komponisten spielen eigene Werke“ stand.

Hierfür komponierte ich meine MUSIK FÜR KLAVIER UND SCHLAGINSTRUMENTE op. 4, bei deren Uraufführung Dorothy Rowse am Klavier mitwirkte.

Weitere Interpretationen spielte ich mit den Pianisten Christian Möllers, Lazlo Simon und Wilfried Kassebaum. Ferner spielten die Duos Gertrud Firnkees & Hermann Gschwendtner, Mark Foster & John Seal, Alan Slaughter & Thomas McGrath sowie Helene Basler & Adrian Wepfer die Komposition.

Aufführungen (u.a.) in Bern, Bielefeld, Darmstadt, Detmold, Hannover, Melbourne, München, San José/USA.

Rundfunkproduktionen liegen vor beim BR, RB und WDR

„Den ersten Höhepunkt brachte die Uraufführung der Musik für Klavier und Schlaginstrumente 1966 von Martin Redel, dem jüngsten unter den Jungen. Ein vielseitiges, farbiges, gekonntes und vor allem einfallsreiches Stück, das der Begabung Redels das beste Zeugnis ausstellt“.
(Hessische Allgemeine)


11.10.2018 Berlin

Im Rahmen ihrer Masterprüfung an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ gelangte mein DISPUT FÜR HORN UND KLAVIER op.88 (2017) durch Lisa Erchinger (Horn) und Ikuko Odai (Klavier) zur Uraufführung.

Im Jahr 2018 fertigte ich von derselben Komposition eine Fassung für Horn und Orchester (op.88a) an, welche am 28. April 2019 in Weimar durch Jörg Brückner und die Jenaer Philharmonie unter Leitung von Markus L. Frank zur Uraufführung gelangte.


12.10.1983 Ansbach

Für eine Konzertreise in der Besetzung Schlagzeug und Orgel bat mich der Ansbacher Kirchenmusikdirektor Rainer Goede um eine Komposition. Kurz zuvor hatte ich meinen TRAUMTANZ für Schlagzeug und Streichorchester komponiert und uraufgeführt, sodass es nahe lag, von derselben Komposition eine Fassung für Schlagzeug und Orgel zu erstellen. So entstand der TRAUMTANZ FÜR SCHLAGZEUG UND ORGEL op. 30a (1981/83), den ich dann gemeinsam mit Rainer Goede erstmals in Ansbach spielte.               

Ebenso wie die Erstfassung des Werkes mit Kammerorchester wurde auch diese Version in den zurückliegenden Jahren sehr häufig gespielt und es liegt – neben einer WDR-Produktion mit Christian Collum und mir – auch eine CD-Produktion mit dem Duo Nils Grammerstorf & Beate Rux vor (nomos 2.00509306).

Aufführungen (u.a.)  in Adelaide, Bayreuth, Düsseldorf, Göttingen, Hamburg, Kiel, Köln, Legnica/PL, Lübeck, München, Nürnberg, Saarbrücken, Würzburg, Wuppertal, Zürich…

Ich selbst spielte das Stück auch mit den Organisten Theo Brandmüller und Christian Collum. Weitere Interpretenduos:

Hermann Gschwendtner & Theo Brandmüller; Stanislaw Skoczynsky & Marietta Kruzel-Sosnowska; Markus Linke & Detlef Bratschke; Ryszard Pusz & Ashleigh Tobin; Flurina Pfister & Janine Lehmann; Markus Linke & Wolfgang Lüschen; Hartmut Noll & Matthias Krampe; Tobias Liebezeit & Odilo Klasen; Axel Fries & Johannes von Hoff; Babette Haag & Viktor Lukas; Christian Roderburg & Stefan Kordes.

„Martin Christoph Redel (…) schrieb einen ‚Traumtanz’ für Schlagzeug und Orgel, in welchem wiederum die Klangaffinitäten der beiden an sich so unterschiedlichen Instrumente herausgeholt werden: hohe Zimbeln mischen sich mit hohen Orgeltönen zu Beginn, und der Tanz der Töne senkt sich von Stufe zu Stufe herab, im Schlagzeug über hohes Xylophon zum Vibraphon und dann in die Fellinstrumente und die tiefen Gongs, um am Schluss in geschicktem Aufbau wieder auf einem Zimbelton in der Höhe auszuklingen.“
(Neue Zürcher Zeitung)


20.10.1970 Kassel

Im Auftrag des Oboisten Julien Singer entstanden 1970 die DIALOGE FÜR OBOE D’AMORE UND CEMBALO op. 12, die er gemeinsam mit dem Cembalisten Dieter Lometsch uraufführte.

Weitere Aufführungen in Berlin, Leipzig und München. Außer dem Duo Singer/Lometsch spielten die Duos Hans-Ulrich Kruth & Reinhart Vogel sowie Birgit Schmieder & Katharina Hanstedt.

“Dem Werk liegt eine Zwölftonreihe zugrunde, deren Material jedoch nicht im strengen Sinn Schönbergs behandelt wird. Die oft recht harten Klänge sind logisches Ergebnis einer konsequenten Behandlung des Materials. Das (innerlich) dreigeteilte Stück bringt einen Wechsel von Monologen und Dialogen beider Instrumente. Besonders ansprechend die (immer konzentrierte) Unbekümmertheit, mit der musiziert wird, ohne tierischen Ernst, dafür aber mit einem Humor, der bei den deutschen Komponisten Mangelware ist.”
(Hessische Allgemeine)
 

Hansjörg Schellenberger und Martin Derungs produzierten die Komposition für Radio Svizzera Italiana.

Eine Einspielung auf CD erfolgte 1996 in einer CD-Reihe der Hochschule für Musik Detmold durch Gernot Schmalfuß, Oboe d’amore und Waldemar Döling, Cembalo.

 

21.10.2005 Paderborn

Auf Bitten der Flötistin Carin Levine schrieb ich im Jahr 2004 LIGHT. Phantasy for flute and percussion op. 57 (2004). Der Titel bezieht sich sowohl auf das Instrumentarium, welches nur Instrumente der hohen und höchsten Klangebenen benutzt. Dadurch bekommt die Komposition einen hellen, lichten Charakter. Auch die Form des Werkes ist eher “leicht”, indem sie mehr fantasieartig frei als streng strukturiert ist. Wenige Grundelemente werden immer wieder anders gereiht.
Die Uraufführung spielten im Rahmen eines Konzertes des „Ensemble Horizonte“ Cornelia Becken (Flöte) und Jens Brülls (Schlagzeug).

Weitere Aufführungen in Amsterdam, Avignon, Colorado Springs, Darmstadt, Detmold, Lemgo, Lübeck.

Interpreten waren Thomas Wormitt & Andrea Vigliocco; Zhao Peng & Grace Liang; Matsuhiro Nishio & Ferdinand Müller + Manuel Krötz; Paul Nagem & Peter Cooper; Anna Pajak & Andre Wittmann; Dante Montoya & Jens Brülls.

“Sehr behutsam lotet er die klanglichen Potenziale der Instrumente aus. (…) Durch den Einsatz definiert gestimmter Schlaginstrumente wie dem Vibraphon oder den antiken Zimbeln erhält die Schlagzeugstimme harmonie- und melodiebildenden Charakter. Das dreht sich auch wieder zurück und mit dieser Technik schafft Redel Takt für Takt immer aufs Neue faszinierende Klangbilder. (…) Nur selten möchte Redel Unruhe stiften. Wenngleich die Veränderungen in ‘Light’ zügig voranschreiten, ist grobe Hektik nicht zu vernehmen. Selbst die flinke, sich bis zum dreifachen Forte dynamisch aufschwingende Schlussführung schafft eher den Eindruck von Vorüberfliegendem.”
(Das Orchester)


22.10.1971 Zweibrücken

Als die Flötistin Roswitha Staege, der Bariton Rudolf Piernay und der Gitarrist Wolfgang Lendle erfolgreich an der 15. „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ teilnahmen, fügte das Auswahlgremium diese drei Künstler zu einem Trio zusammen. Unterschiedliche Duobesetzungen sind hierbei sehr gut vorstellbar, was aber fehlte, waren Kompositionen für alle drei. So vergab der Deutsche Musikrat je einen Kompositionsauftrag an Günter Bialas und an mich, woraus sich mein EPILOG FÜR BASS-BARITON, FLÖTE UND GITARRE op. 15 (1971) auf Texte von Andreas Gryphius ergab.

In dieser Trioformation spielten die jungen Künstler zahlreiche Konzerte im gesamten Bundesgebiet, u.a. in Mannheim, München, Münster, Nürnberg…

Eine Rundfunkproduktion liegt beim BR (Studio Franken) vor.

„Besonders hörenswert ein ‚Epilog’ des jungen Komponisten Martin Christoph Redel (…). Die Singstimme erinnert an Hugo Wolfs späte Michelangelo-Sonette; Tonexperimente in den Instrumentalpartien verstärken den esoterischen Charakter dieses ‚Epilogs’“.
(Nürnberger Nachrichten)


24.10.2016 Berlin

Für das DEKALOG-Projekt der Guardini-Stiftung Berlin zum Lutherjahr schrieb ich in deren Auftrag eine Komposition, die sich mit dem 8. der zehn Gebote auseinandersetzt (“Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten”): “ZUNGENSCHLAG”. Musik zum 8. Gebot für Bariton, Klarinette/Bassklarinette, Violoncello und Orgel op.84 (2015). Die Texte gehen auf die Bibel zurück. Allerdings wird auch das kurze Gedicht “Zungenschlag” von Irena Wachendorff einbezogen, welches der Komposition den doppelsinnigen Titel gibt.

Die Uraufführung fand in der Französischen Friedrichsstadtkirche zu Berlin mit folgenden Interpreten statt: Jörg Gottschick, Bariton; Matthias Badczong, Klarinette; Marika Gejrot, Violoncello; Lothar Knappe, Orgel.

26.10.1992 München

Nachdem sowohl Silke-Thora Matthies als auch Christian Köhn meine Klavierstücke „Evolutionen“ und „Triade“ mehrfach aufgeführt hatten, baten sie mich um ein Stück für ihr Klavierduo. So entstand das DUO CONCERTANTE FÜR KLAVIER ZU VIER HÄNDEN op. 43 (1991/92), welches die beiden Künstler in einem Sonderkonzertzyklus für Preisträger Internationaler Wettbewerbe im Münchner Herkulessaal erstmals spielten.
Weitere Aufführungen in Detmold, Osaka, Würzburg, Seoul

„Martin Christoph Redel widmete sein ‚Duo Concertante’ dem Klavierduo Matthies/Köhn, und es schien ihnen auf den Leib geschrieben zu sein. Kurze, sequenzartig sich steigernde Abschnitte mit prägnanten klanglichen Höhepunkten. Gegeneinander gesetzte Rhythmen und disparate Melodielinien, die erst einmal auseinanderführen, um sich kämpferisch zu vereinigen, erst am Ende zu friedlicher Koexistenz finden.“
(Süddeutsche Zeitung)                                


26.10.1996 Detmold

Im Jahre 1996 feierte die heutige Hochschule für Musik Detmold (frühere Nordwestdeutsche Musikakademie) ihr 50jähriges Bestehen. Da ich zu jenem Zeitpunkt Rektor der Hochschule war, nahm ich dies zum Anlass, eine Komposition zu schreiben, die zahlreiche Dozenten und Professoren zu einer Gemeinschaftsleistung zusammenführen sollte, weshalb ich das Werk TEAMWORK. Kammermusik für 17 Instrumentalisten“ op. 47 nannte.

Unter meiner Leitung erklang das Werk erstmals mit den Damen und Herren
Michael Achilles, Flöte
Gernot Schmalfuß, Oboe
Frits Hauser, Klarinette
Helman Jung, Fagott
Michael Höltzel, Horn
Max Sommerhalder, Trompete
Heinz Fadle, Posaune
Michael Kleefoot, Tuba
Lukas David, Violine
Peter Stein, Violine
Tatjana Masurenko, Viola
Irene Güdel, Violoncello
Silvio Dalla Torre, Kontrabaß
Helga Storck, Harfe
Rainer Weber, Klavier
Waldemar Döling, Cembalo
Cornelia Monske, Schlagzeug.

Eine weitere Aufführung der Komposition erfolgte im November 1997 in Birmingham/UK. Das Thallein Ensemble spielte unter der Leitung von Andrew Downes.