(Stand: 01.02. 2020)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
herzlich Willkommen auf meiner Website, auf der Sie sich über Neuigkeiten und Aktivitäten aus meiner kompositorischen Arbeit informieren können.
Für Ihr Interesse danke ich Ihnen herzlich!


Durch Anklicken der farbig unterlegten Werktitel gelangen Sie zu einigen Notenbeispielen!

 

Neueres aus der „Werkstatt“ 2018/19:

 

„WIND SKETCHES“. Quintett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott op.92 (2018). Spieldauer: 10′

„Erik Saties ‚SPORTS ET DIVERTISSEMENT (1914)‘. Eine kompositorische Interpretation für großes Ensemble sowie Sprecher und Projektion ad libitum“ (2019)

Choralvorspiel zum Lutherchoral „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ für Orgel (2019)

„SAXOLLAGE“. Quartet for saxophones op.94 (2019)

„BEKENNTNISSPLITTER“ für (Mezzo-)Sopran und Marimbaphon op.89a (2017/19)

„MorgenSternSchnuppen“. 8 Aphorismen auf Gedichte von Christian Morgenstern für (Mezzo-)Sopran und Marimbaphon op.95 (2019)

 

Uraufführungen der Spielzeit 2018/19

„F E R N E   N Ä H E“. Requiem für Streichorchester op.91 (2017/18)
13. September 2018 Homburg a.d. Saar (Kulturzentrum Saalbau)
Stuttgarter Kammerorchester, Leitung Matthias Foremny
Wiederholung am 14. September in Stuttgart (Liederhalle, Mozartsaal)

„D I S P U T“ für Horn und Klavier op.88 (2017)
11. Oktober 2018 Berlin (Krönungskutschersaal)
Lisa Erchinger, Horn; Ikuko Odai, Klavier

„N I R G E N D L A N D“. Sieben Lieder auf Gedichte von Mascha Kaléko für Mezzosopran und Klavier op.87 (2016)
09. November 2018 Hamburg, Tschaikowsky-Saal
Nicole Pieper, Mezzosopran; Olena Kushpler, Klavier

„WORTLOS SINGEND…“ Klanggedichte für Orchester op.75b (2012/17).
18. Januar 2019 Leipzig (Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy, großer Saal)
Orchester der Hochschule für Musik Leipzig, Leitung Matthias Foremny

„DISPUT“ für Horn und Orchester op.88a (2017/18)
28. April 2019 Weimar (Weimarer Frühjahrstage für Neue Musik)
Jörg Brückner, Horn. Jenaer Philharmonie, Leitung Markus L. Frank

Neuerscheinungen 2018/19:

Falls nicht anders angegeben sind alle auf dieser Seite genannten Werke verlegt bei Boosey & Hawkes / Bote & Bock (Berlin)

„IM ANFANG“. Geistliche Musik für Mezzosopran, Flöte, Harfe und Orgel op.83 (2015)
Kompositionsauftrag der Stiftung St. Matthäus, Berlin
Uraufgeführt am 25. Dezember 2015  in der St. Matthäuskirche Berlin.
Heike Peetz, Mezzosopran
Klaus Schöpp, Flöte
Katharina Hanstedt, Harfe
Lothar Knappe, Orgel.
ISMN 979-0-2025-3455-7
ISBN 978-3-7931-4152-5 Im Anfang

„ZWISCHEN WUNDE UND SCHMERZ. Streichquartett III mit Sopran auf Texte von Najet Adouani (2016)
Uraufführung am 6. Oktober 2017 in Hamburg (Mirallessaal)
Frauke-Maria Thalacker, Sopran
Arsen Zorayan & Ivanna Ilina-Frolikov, Violine
Lucas Schwengebecher, Viola
Closvis Michon, Violoncello
ISMN 979-0-2025-3514-1
ISBN 978-3-7931-4211-9

„DISPUT“ für Horn und Klavier op.88 (2017)
Uraufführung am 11. Oktober 2018 Berlin (Krönungskutschersaal)
Lisa Erchinger, Horn; Ikuko Odai, Klavier
ISMN 979-0-2025-3512-7
ISBN 978-3-7931-4209-6

Als Bearbeitung erschien:
„SECHS LYRISCHE STÜCKE“ von Edvard Grieg (2017)
für Klarinette und Klavier arrangiert von Martin Christoph Redel
1. Volksweise op.38/2
2. Elegie op.38/6
3. Vöglein op.43/4
4. Notturno op.54/4
5. Salon op. 65/4
6. Zug der Zwerge op.54/3.
„Uraufführung“ am 13. November 2017 in Winnenden (Schloss)
Wolfgang Meyer, Klarinette
Markus Hadulla, Klavier
ISMN 979-0-2025-3513-4
ISBN 978-3-7931-4210-2

Redel-Werke als Wettbewerbsrepertoire 2018

Beim 10. Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ 2018 in Graz standen folgende Vokalkompositionen von mir in den Repertoirelisten:

  • ERTRÄUMT. Gesänge auf Texte von Irena Wachendorff für Mezzosopran/Alt und Klavier op.60 (2006) *
  • DREI ECKELS-LIEDER für Mezzosopran/Alt und Klavier op.72 (2011) *
  • NIRGENDLAND. Sieben Lieder auf Gedichte von Mascha Kaléko für Mezzosopran/Alt und Klavier op.87 (2016)
  • WAS ES IST. Lyrisches Traumbuch auf zwölf Gedichte von Erich Fried für Bass-Bariton und Klavier op.54 (2001) *
  • WAS ES IST. Lyrisches Traumbuch auf zwölf Gedichte von Erich Fried für Tenor und Klavier op.54 (2001) *

*  Diese Werke waren ebenfalls in der Liedrepertoireliste des Deutschen Musikwettbewerbs 2018 (9.-13. März, Augustinum Bonn) zu finden.


 

Klassische Kammermusikbesetzungen im Redel – Sound: 

KLAVIERTRIOS

Trio  für Klavier, Violine und Violoncello (in einem Satz) op. 19 (1973) 10‘
Uraufführung: 7. November  1974 Münster (Detmolder Trio: Alan Speer, Klavier; Eva Dörnenburg, Violine; Ina Schlüter, Violoncello)

Schattenlinien. Fantasie für Violine, Violoncello und Klavier op. 53 (2000/2001)  16‘
Uraufführung: 16. Dezember 2001 Dortmund (Trio Jean Paul: Ulf Schneider, Violine; Martin Löhr, Violoncello; Eckart Heiligers, Klavier)  

STREICHQUARTETTE

Streichquartett I  op. 7 (1967)  15‘
Uraufführung: 19. Juli 1968 Detmold. (Heinrich Hörlein & Fenneken Franken, Violine; Adelheid Souchay, Viola; Walter Keller, Violoncello)

Streichquartett II op. 25 (1977) 17-18‘
Uraufführung: 6. August 1978 Hitzacker (Ensemble classique, Köln: Winfried Rüssmann & Koenraad Ellegiers, Violine; Hartmut Frank, Viola;
Claus Kühr, Violoncello)

Zueignung für Streichquartett op.73 (2011) #  4’15’’
Uraufführung:  15.September 2012 Weikersheim.
Lerchen-Quartett (Kathrin Scheungraber und Lisa Klotz, Violine; Hanna Breuer, Viola; Sophie Scheungraber, Violoncello)

Chiffren  einer „bergigen“ Tonfolge für Streichquartett (2013)
Uraufführung: 04. November 2013 Weikersheim
Aris Quartett (Anna Kahtarina Wildermuth und Noémi Zipperling, Violine; Caspar Vinzenz, Viola; Lukas Sieber, Violoncello)

„Zwischen Wunde und Schmerz“. Streichquartett III mit Sopran op.86 (2016)  15’
Texte: Najet Adouani
Uraufführung: 6. Oktober 2017 Hamburg (Miralles-Saal)
(Frauke-Maria Thalacker, Sopran; Arsen Zorayan & Ivanna Ilina-Frolikov, Violine; Lucas Schwengebecher, Viola; Clovis Michon, Violoncello)

QUINTETTE

Quintett für Klarinette, 2 Violinen, Viola und Violoncello op. 38 (1988)  15-16‘
Uraufführung: 11. Dezember 1988 Berlin (Philharmonie). Scharoun Ensemble:
(Peter Geisler, Klarinette; Alessandro Cappone und Armin Brunner, Violine; Brett Dean, Viola; Richard Duven, Violoncello)

Espressioni für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Klavier op. 29 (1980)  19‘
Uraufführung: 14. März 1982 Kopenhagen (Hansjörg Schellenberger, Oboe; Karl Leister, Klarinette; Gerd Seifert, Horn; Günter Piesk, Fagott; David Levine, Klavier)

Wind Sketches. Quintett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott op.92 (2018)   10’

 

IM RÜCKSPIEGEL

Zurückliegende Uraufführungen im

FEBRUAR

 

02.02.1970 Hannover

„SÜSS VERENDET DIE ENTZÜCKTE FLÖTE…“ op. 10 (1968/69).

Diese Symbolismen für Sopran und Kammerensemble auf Gedichte von Ricarda Huch wurden im Rahmen des II. Allgemeinen Deutschen Musikfestes (Tage der Neuen Musik Hannover) durch Dora Bragard, Sopran und das Ensemble für Neue Musik der Musikhochschule Hannover unter Leitung von Cord Garben uraufgeführt.
Ensemblebesetzung: Sopran – Fl.,Kl.,Fg. – Schlzg. – Hrf. – Streichquartett oder –orchester.

Weitere Solistinnen für diese Komposition waren Klesie Kelly, Charlotte Lehmann, Margarita Turner, Roswitha Trexler und Edith Urbanczyk bei Aufführungen in Bochum, Essen, Bielefeld und Detmold.
Rundfunkproduktion: WDR (Urbanczyk)

„Redels poesievolle, formal klar überschaubare Komposition (…) stieß nicht ohne Grund auf die einhelligste Zustimmung der Zuhörer im Lauf des ganzen Abends. Dieser junge Tonsetzer schlägt Brücken zur Tradition zurück und durchdringt die 12tönige Anlage seines Werkes mit differenziertem Klangsinn.“ (Hannoversche Nachrichten)

 

05.02.1982 Lemgo

SONATINE FÜR OBOE SOLO op. 1 (1964) wurde – 18 Jahre nach ihrer Entstehungszeit im Rahmen meines Kompositionsstudiums bei Rudolf Kelterborn – durch Martina Buchholz erstmals gespielt.
Weiter Interpretation(en) durch Sabine Nobis in Stuttgart.

 

08.02.1967 Detmold

Meine damaligen Studienkommilitonen Inga Meyer-Bohlen (Flöte), Peter Adamczyk (Oboe), Hans Schöneberger (Klarinette) und Jochen Beck (Fagott) spielten in der Detmolder Musikhochschule mein QUARTETT IN EINEM SATZ FÜR FLÖTE, OBOE, KLARINETTE UND FAGOTT op. 5 (1967).

Weitere Interpreten bei Aufführungen in München, Colorado Springs waren das Bamberger Bläserquintett, ein Kollegiumsensemble des Colorado College of Music in Colorado Springs (USA) sowie das Stalder-Quintett Zürich (WDR-Produktion).

„Die Idee, ein tonal durchaus gemäßigtes, Lyrismen von großer Schönheit hervorbringendes Adagio immer wieder von eruptiven Einwürfen unterbrechen zu lassen, wird mit großer Folgerichtigkeit durchgeführt. Die überzeugende Formbildung im Verein mit einer den ‚Detmolder Bläsern’ alle Ehre machenden Interpretation sicherte dem Werk eine überaus achtungsvolle Aufnahme.“ (Lippische Rundschau)

 

12.02.1979 Münster

Anlässlich seines 140jährigen Bestehens erteilte mir der Verlag Bote & Bock den Auftrag, eine Komposition für Orchester zu schaffen, die sich – ähnlich wie Brittens „Young Persons Guide – als instrumentenkundlicher Beitrag für Kinder-, Jugend- oder Familienkonzerte eignet. So entstand mein KONZERT FÜR ORCHESTER op. 27 (1978), welches durch das Symphonieorchester der Stadt Münster unter der Leitung von Joachim Harder uraufgeführt wurde.

Jedem Solisten aller Bläsergruppen sowie jeder Streichergruppe wird ein charakteristisches Solo zugeschrieben, und auch zwei Schlagzeuger und der Paukist haben solistische Aufgaben.

Weitere Aufführungen in Bonn, Bochum, Brügge, Brüssel, Essen, Göttingen, Hellenthal, Kleve, und mit den Dirigenten Werner Andreas Albert, Martin Stephani, Fernand Terby, Helmut Wessel-Therhorn.

„Dass es dabei nicht nur für junge Leute sondern auch für ‚gesetztere Jahrgänge’ manches zu erleben und zu lernen gibt, steht ebenso fest wie die kompositorische Kraft, die das Stück über Lehrhaftes hinaus in ‚höhere Bereiche’ der Musik führt.
So erlebte man reizvolle Passagen und Kombinationen von Saiten- und Blasinstrumenten sowie ein Schlagwerk von geradezu phantasievoller Breite. Man gewahrte aber auch eine ‚Komposition’, die in Form und Ausdruck nicht unverständlich wirkte.“ (WAZ)

  

16.02.2013 Stuttgart

Im Hinblick auf den 8. Internationalen Kompositionswettbewerb “Romualdo Marenco” in Novi Ligure (Italien) schrieb ich im Jahr 2010 die MASKERADE FÜR ALTSAXOPHON SOLO op.68. Die Komposition erhielt dort eine “Menzione speciale”, wurde aber erst im Februar 2013 beim 5. Stuttgarter Saxophonfestival durch Martina Wratsch uraufgeführt.

Weitere Interpretationen durch Isabella Stabio in Turin und Porto.

 

21.02.2016 Nürnberg

Für das Nürnberger Akkordeon Orchesters (NAO) entstanden DREI MINIATUREN FÜR AKKORDEONORCHESTER op.79 (2014). Die Uraufführung unter Leitung des Widmungsträgers und Anregers Stefan Hippe spielte das Bundesakkordeonorchester (BuAkkO).

Weitere Aufführungen durch dasselbe Ensemble in Halle/Saale und Müllheim/Baden.

Rundfunkproduktion beim BR (Nürnberg)

 

24.02.1976 Cambridge/Mass.(USA)

Eine meiner erfolgreichsten Kammermusikkompositionen ist INTERPLAY FÜR SIEBEN SPIELER op. 23 (1975). Besetzung: Fl., Kl., Viol., Vla., Vc., Pft., Schlzg.
Sie entstand im Auftrag des Ensembles „The Boston Musica Viva“ und wurde auch von diesem unter der Leitung von Richard Pittman uraufgeführt. Auf diese Premiere folgten seitdem 42 weitere Aufführungen im In- und Ausland, 9 Rundfunkaufnahmen und eine Schallplattenproduktion.

Weitere Aufführungen in Argentinien, Brasilien, Columbien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Jugoslawien, Mexico, Philippinen, Schweden, Schweiz, USA.

Außer The Boston Musica Viva spielten (unter anderen) folgende Ensembles die Komposition:

Slavko Osterć Ljubljana/Ivo Petrić
ars nova ensemble nürnberg/Werner Heider
„das neue werk, Hamburg/Dieter Cichewiecz
Gruppe Neue Musik Berlin/Gerald Humel
Ensemble Kontraste Detmold/Martin Christoph Redel
Radio-Kammerensemble Bern/Räto Tschupp
notabu.ensemble Düsseldorf/Mark-Andreas Schlingensiepen.
 

„Redel hat mit ‚Interplay’ ein vitales Werk geschrieben, in dem sich der Umgang mit dem Klangmaterial und den Instrumenten geradezu virtuos ergänzen; das heißt: es klingt auch, was gedanklich investiert worden ist.
(Nürnberger Zeitung)

 

27.02.2011 Wien

Die INNEN-LIEDER.  WACHENDORFF-APHORISMEN FÜR VIOLA SOLO op.67 (2010) entstanden für Hariolf Schlichtig und Irena Wachendorff: in kurzen Bratschensoli versuchte ich, Gedichte von Irena Wachendorff musikalisch nachzuzeichnen, zu erweitern und zu interpretieren. Die Uraufführung fand dann auch in einem Dialog zwischen Rezitation und Musik statt, was aber nicht zwingend vorgeschrieben ist: Selbstverständlich kann man die Aphorismen für Viola auch ohne Rezitation als „absolute Musik“ in Konzertprogramme aufnehmen.

Weitere Aufführungen in Graz und Detmold.

Diemut Poppen produzierte im Januar 2016 einige Stücke aus „Innen-Lieder“ im Erich-Thiehaus-Institut der Hochschule für Musik Detmold für eine CD, die anlässlich des 70jährigen Bestehens des Landes NRW von diesem in Auftrag gegeben wurde