(Stand: August 2017)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
herzlich Willkommen auf meiner Website, auf der Sie sich über Neuigkeiten und Aktivitäten aus meiner kompositorischen Arbeit informieren können.


Durch Anklicken der farbig unterlegten Werktitel gelangen Sie zu einigen Notenbeispielen!

 

Neues aus der „Werkstatt“:

„DISPUT“ für Horn und Klavier 0p.88 (2017). Spieldauer: 5 1/2 Minuten.

„WORTLOS SINGEND…“. Klanggedichte für Orchester op.75b (2012/17)

„BEKENNTNISSPLITTER“ für Sopran und Violoncello mit Gedichten von Irena Wachendorff op.89 (2017)
Uraufgeführt am 9. Juli 2017 in Berlin-Schöneberg durch Irene Kurka, Sopran und Burkart Zeller, Violoncello.

„BALLADE“ für Violine solo op.90 (2017)

Neuerscheinungen 2017:

Falls nicht anders angegeben sind alle auf dieser Seite genannten Werke verlegt bei Boosey & Hawkes / Bote & Bock (Berlin)

 

„BEGEGNUNG“. Rheinische Bagatelle für Klavier op.85 (2016)
Erschienen im Rahmen des internationalen Kompositionsprojekts „250 piano pieces for BEETHOVEN“ der Pianistin Susanne Kessel.
Verlag: Editions Musica Ferrum, London
Vol.3 der Sammlung

„NIRGENDLAND“. Sieben Lieder auf Gedichte von Mascha Kaléko für Mezzosopran und Klavier op.87 (2016)

Martin Christoph Redel:
„Hommage à György Ligeti.
Einflüsse Ligeti’scher Kompositionstechniken und Klanglichkeiten auf meine Komposition ‘Les Adieux’”
in
„György Ligeti. Aspekte seines Werks und seiner Persönlichkeit“.
Schriftenreihe der Hochschule für Musik Saar, Band 7. Röhrig Universitätsverlag GmbH St. Ingbert.

 

 

Redel-Werke als Wettbewerbsrepertoire

Beim Internationalen Flötenwettbewerb „Friedrich Kuhlau“ 2017 in Uelzen/Deutschland ist der FEUERTANZ für zwei Flöten und Klavier op.69 (2010) Pflichtstück im 2. von 3 Durchgängen.

Beim 10. Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ 2018 in Graz stehen folgende Vokalkompositionen von mir in den Repertoirelisten:

  • ERTRÄUMT. Gesänge auf Texte von Irena Wachendorff für Mezzosopran/Alt und Klavier op.60 (2006) *
  • DREI ECKELS-LIEDER für Mezzosopran/Alt und Klavier op.72 (2011) *
  • NIRGENDLAND. Sieben Lieder auf Gedichte von Mascha Kaléko für Mezzosopran/Alt und Klavier op.87 (2016)
  • WAS ES IST. Lyrisches Traumbuch auf zwölf Gedichte von Erich Fried für Bass-Bariton und Klavier op.54 (2001) *
  • WAS ES IST. Lyrisches Traumbuch auf zwölf Gedichte von Erich Fried für Tenor und Klavier op.54 (2001) *

*  Diese Werke sind ebenfalls in der Liedrepertoireliste des Deutschen Musikwettbewerbs 2018 zu finden


 

IM RÜCKSPIEGEL

Uraufführungskalender des Monats

AUGUST

01.08.1992 WDR 3 (Hörfunk)

Die RHAPSODIE FÜR VIOLA UND ORCHESTER op. 36 entstand im Jahre 1987 auf Wunsch eines damals recht renommierten Solo-Bratschisten. Da dieser „Auftraggeber“ der Ansicht, dass das Stück für ihn nicht komplex, experimentell oder schwierig genug sei, hat er die Komposition nie gespielt. Um so dankbarer war ich, dass sich der WDR bereit erklärte, eine Produktion mit Rainer Moog als Solisten sowie der Philharmonia Hungarica unter der Leitung von Gilbert Varga durchzuführen. Diese Aufnahme wurde am 1. August 1992 gesendet. Eine öffentliche Aufführung im Rahmen eines Konzertes hatr es bis heute nicht gegeben.

                                  

06.08.1978 Hitzacker (Sommerliche Musiktage)

Eine Komposition, die insgesamt mit drei Preisen ausgezeichnet wurde ist mein STREICHQUARTETT II op. 25 aus dem Jahre 1977:

  • Förderungspreis des Kompositionspreises der Walter-Kaminski-Gedächtnis-Stiftung
  • Kompositionspreis der „Sommerlichen Musiktage Hitzacker“
  • „Mention d’Honneur“ beim Prix Arthur Honegger, Paris.

Die Uraufführung spielte das „Ensemble Classique“ aus Köln, bestehend aus Winfried Rüssmann & Koenraad Ellegiers, Violine; Hartmut Frank, Viola; Klaus Kühr, Violoncello, die auch eine Funkproduktion für den WDR durchführten.

1 ½ Jahre nach der Uraufführung nahm das Brandis-Quartett (Thomas Brandis & Peter Brem, Violine; Wilfried Strehle, Viola; Wolfgang Boettcher, Violoncello) die Komposition ins Repertoire, produzierte sie sowohl beim Südwestfunk Baden-Baden (SWF) als auch bei Radio Basel und spielte das STREICHQUARTETT II in Berlin, Grenoble, Hof, Mannheim, Paris und Zürich.

„Nach Bartók also Neubesinnung oder sogar Neubeginn. Redels nachdenkliches Stück steht dafür. Handwerk hat sich weit gespannten ‚kosmischen’ Bezügen zu öffnen und unterzuordnen, dem Hörer wird Versenkung abverlangt, die wesentliches Merkmal der Brandis-Interpretation waren. Die statische Bezüglichkeit lotet Redel aus, die Transformationsfreudigkeit der Klangbilder treibt ihr eindringliches Spiel, Redel setzt Reflexion an die Stelle von Aktion und Reaktion. Töne und Strukturen bauen sich auf und finden ihren Sinn in Selbstbezogenheit und maßvoller Einordnung. Der Horizont heißt nicht mehr Tonsatz sondern Dasein. Komponist und Interpreten wurden stürmisch gefeiert.“ (Rhein-Neckar Zeitung)

 

08.08.2013 Iserlohn

Im Rahmen des 22. Gitarren-Symposions in Iserlohn erfolgte die Uraufführung der SERENADE UND TOCCATA FÜR ZWEI GITARREN op.74 (2012). Ursprünglich komponiert und gewidmet dem Amadeus-Gitarren-Duo (Dale Kavanagh & Thomas Kirchhoff) wurde die Premiere von deren Schülern Roberto Bisegna & Vinicius Jacomin gespielt.

Weitere Aufführungen der Komposition erfolgten in Berlin, Detmold und Wrist, auch durch das Gitarren-Duo Cem Celiksirt & Kanahi Yamashita. 

„Seine Komposition suchte vielmehr eine Begegnung von atonalen Klängen und Motiven mit feinfühlig transformierten Elementen aus Jazz und Rock, sodass sein Werk eine überzeugend humorvolle Distanz zum Credo der Originalität auf Teufel komm raus hielt.“
(Lippische Landeszeitung)

 

11.08.1976 Fortaleza/Brasilien

Im Jahre 1974 bat mich der Pianist Klaus Schilde um ein Klaviersolo. So entstanden die EVOLUTIONEN FÜR KLAVIER op. 21, die er dann während einer Südamerika-Tournee mehrfach aufführte und sowohl für den Westdeutschen als auch den Norddeutschen Rundfunk einspielte.           

Weitere Interpreten waren Eckart Besch, Siegfried Gerth, Wilfried Kassebaum, Noriko-Kitano Klein, Christian Köhn, Rolf Kuhnert, Björn Lehmann, Silke-Thora Matthies, Chicka Matsushita, Burkhard Meischein, Yumiko Satake, Eri Takata-Meyer,  Eckhard Wiemann, und.

Aufführungsorte waren nach Fortaleza u.a. Berlin, Brasilia, Caracas, Chartres, Cordoba/Arg., Darmstadt, Detmold, Dortmund, Halle/W., Hannover, Lübeck, Mannheim, Mexico City, Münster, Santiago de Chile, Stuttgart, Tokyo.

Rundfunkproduktionen führten Peter-Jürgen Hofer für Radio Bremen und den NDR, Hans Priegnitz für den Bayerischen Rundfunk durch und Silke-Thora Matthies spielte die EVOLUTIONEN BEIM Label ARS PRODUKTION ein.

 

21.08.1972 Augsburg

Während meiner Studienzeit bei Isang Yun in Hannover schrieb ich die STROPHEN FÜR ORCHESTER op. 13 (1970). Mit diesem Stück begann eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen, welches in den folgenden Jahren auch noch zwei weitere Orchesterwerke von mir zur Aufführung brachte. Die Uraufführung der STROPHEN fand im Rahmen des 26. Weltkongresses der Jeunesses Musicales statt, welcher wiederum Bestandteil des Kulturprogramms der XX. Olympiade in München war. Ich wirkte selbst als Paukist im Landesjugendorchester NRW mit, welches unter der Leitung von Martin Stephani spielte, dem die STROPHEN auch gewidmet sind.

1977 wurden die STROPHEN beim „Rassegna Internazionale GINO MARINUZZI per Giovani Compositori“ in San Remo/ mit dem Kritikerpreis ausgezeichnet.

Weitere Aufführungen erfolgten in Alfeld, Genua, Göttingen, Nizza, Recklinghausen und San Remo durch folgende Orchester/Dirigenten:
Westfälisches Sinfonieorchester Recklinghausen / Malte Heygster
Orchestra Sinfonica die San Remo / Massimo de Bernart
Göttinger Symphonieorchester / Wlodzimierz Kamirski

Eine Rundfunkproduktion für den Bayerischen Rundfunk erfolgte mit den Bamberger Symphonikern unter Rudolf Alberth.
Diese Aufnahme wurde auch im Rahmen der  „8e biennale de paris“ (September/Oktober 1973) präsentiert.

„…eine Komposition von bemerkenswerter expressiver Bestimmtheit und klarer klanglicher Konzeption“. (Süddeutsche Zeitung) 

„Emotionen im Bereich atonaler Klangwelten, die sich nach breit ausgesponnenen Lyrismen zu einem Höhepunkt verdichten und im Unhörbaren verhallen.“ (Augsburger Allgemeine)